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München - Der Erfolg von Eintracht Frankfurt steigert den Marktwert von Sportvorstand Fredi Bobic. Sein Vorgänger Heribert Bruchhagen hat im CHECK24 Doppelpass einen Rat.

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Geht er oder bleibt er?

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic ist angesichts des aktuellen Höhenflugs der Frankfurter ein gefragter Mann. Vor allem Hertha BSC soll an ihm großes Interesse zeigen.

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Sein Eintracht-Vorgänger Heribert Bruchhagen rät ihm aber dazu, Frankfurt nicht zu verlassen.

"Bleib bei der Eintracht, das passt. Fredi lässt sich von keinem Investor der Welt beeinflussen in seiner Entscheidung", sagte Bruchhagen im CHECK24 Doppelpass bei SPORT1.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV ist zudem stolz darauf, dass er zusammen mit Wolfgang Steubing damals Bobic als Nachfolger ausgewählt hat. Dieser hätte den Verein zusammen mit Bruno Hübner, Niko Kovac und Adi Hütter "großartig weiterentwickelt".

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Nach dem 3:1-Erfolg der Frankfurter in Hoffenheim rangiert die Eintracht auf dem vierten Tabellenplatz der Bundesliga, nimmt Kurs auf die Champions League - noch vor Teams wie Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

Bruchhagen: Das spricht gegen Bobic-Wechsel zur Hertha

"Fredi hat dort den Hut auf. Wenn ich die Eintracht aus dem unteren Mittefeld in diese Position gebracht habe, ist das eine tolle Leistung", lobte Bruchhagen. Er könne aber auch verstehen, dass der Reiz entsteht, sich wo anders zu beweisen - zumal die Familie von Bobic in Berlin lebt. (SERVICE: Alles zur Bundesliga)

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Doch für Bruchhagen spricht diese Tatsache eher für einen Verbleib in Frankfurt: "Wenn deine Familie in Berlin lebt, ist das noch ein Grund mehr. Denn ich weiß, was es für Kinder bedeutet, wenn der Vater mal ein erfolgloser Manager ist."

Bruchhagen empfiehlt Bobic deshalb: "Bleib bei der Eintracht, da hast du eine Position, die außerordentlich ist, die dir alle gestalterischen Freiheiten lässt. Du hast eine tolle Stadt und einen guten Verein."

Zutrauen würde er Bobic die Aufgabe in der Hauptstadt aber zweifelsohne: "Carsten Schmidt (Hertha-CEO, Anm. d. Red.) und Fredi würde hervorragend passen. Und Fredi lässt sich auch von keinem Investor der Welt irgendetwas einblasen. Das ist völlig ausgeschlossen."