Christian Seifert ist seit 2005 Geschäftsführer der DFL
Christian Seifert ist seit 2005 Geschäftsführer der DFL © Imago
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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat sich für eine Beschränkung von Spielergehältern im Profifußball ausgesprochen. Einen deutschen Alleingang sieht er nicht.

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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat sich erneut für eine Beschränkung von Spielergehältern im Profifußball ausgesprochen.

"Es ist ein dickes Brett, aber es lohnt sich trotzdem, darüber nachzudenken", sagte der 51-Jährige auf SPORT1-Nachfrage bei der Vorstellung des Ergebnisberichts der "Taskforce Zukunft Profifußball": "Ich denke, der Weg wäre ganz im Sinne des europäischen Fußballs. Und auch mit Salary Cap könnte sicher noch gutes Geld verdient werden."

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Der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) wies allerdings auf rechtliche Probleme bei einer möglichen Umsetzung hin.

"Die Frage ist, warum es der boomenden Branche nicht gelungen ist, ausgerechnet an der größten Ausgabeposition eine Lösung zu finden, die mit europäischem Recht vereinbar wäre", sagte er. Es gebe "einige Juristen, die sagen, es sei umsetzbar. Andere sagen, es sei nicht umsetzbar".

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In den Handlungsempfehlungen der Taskforce wird unter anderem eine Arbeitsgruppe zur Stärkung wirtschaftlicher Stabilität vorgeschlagen. Diese könnte sich mit der Thematik beschäftigen. Eine solche Arbeitsgruppe werde es auch "definitiv" geben, kündigte Seifert an.

Seifert sieht nationalen Salary Cap kritisch 

Einer rein nationalen Gehaltsobergrenze steht Seifert kritisch gegenüber. Er habe "Zweifel, dass das mit Blick auf die international spielenden Klubs so sinnvoll wäre", sagte er. Es gehe darum, die "Balance zu finden zwischen national sinnvollen Regelungen und internationaler Wettbewerbsfähigkeit".

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Mit Material des Sportinformationsdiensts (sid)