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München - Am Samstag empfängt Schalke 04 den BVB. Es ist die Mutter aller Derbys. Doch wird es in der Liga für längere Zeit das letzte Duell? SPORT1 hat sich umgehört.

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Am Samstag empfängt Schalke 04 den Erzrivalen Borussia Dortmund (Bundesliga: Schalke 04 - Borussia Dortmund, ab 18.30 Uhr im LIVETICKER). Doch dieses Mal liegt ein grauer Schleier über der Mutter aller Derbys.

Wird es dieses Duell erstmal für längere Zeit in der Bundesliga nicht mehr geben? Den Königsblauen verhilft wohl nur noch ein Wunder zum Klassenerhalt.

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SPORT1 hat sich bei einem ehemaligen Schalke-Trainer und vielen früheren Spielern aus beiden Lagern umgehört.

Michael Rummenigge (57, 1988 bis 1993 beim BVB): "Es könnte tatsächlich das letzte Derby für lange Zeit sein. Borussia ist ja seit Mittwochabend auch wieder etwas im Aufwind. Da muss man schauen, ob sich das jetzt in der Liga auch bestätigt. Marco Reus hat es ja gesagt, dass man etwas gut zu machen hat, es sind sechs Punkte auf den vierten Platz. Bei zwölf Spielen wird das auch enorm eng. Aber ein Revierderby ist immer etwas ganz Besonderes. Ich durfte das selbst am eigenen Leib erfahren.

Nichtsdestotrotz könnte es sein, dass Schalke für lange Zeit in der 2. Liga verschwindet. Dann kommt das Lizenzierungsverfahren und es könnte noch enger werden. Es wäre sehr schade, wenn es das Duell nicht mehr geben würde, weil es eines der größten Derbys der Welt ist. Celtic Glasgow gegen Glasgow Rangers und Schalke gegen Dortmund. Das sind die Highlights. Ich glaube aber, dass der BVB am Samstag wieder in die Spur findet und hoffentlich gewinnen wird. Wobei mir die Schalker gegen Union Berlin ganz gut gefallen haben."

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Schalke - BVB: Legenden sehen schwarz für S04

Klaus Fischer (71, von 1970 bis 1981 bei Schalke 04): "Wird es das letzte Derby? Wenn man sich die Tabelle anschaut, dann muss man sagen ja. Wir sind neun Punkte hinter einem Relegationsplatz, und das wird verdammt gefährlich. Natürlich stirbt auch bei mir die Hoffnung zuletzt, aber da braucht Schalke endlich mal eine kleine Serie. Und da stellt sich mir die Frage, ob die Mannschaft überhaupt dazu in der Lage ist. Jetzt kommt das Derby, und die Dortmunder haben in der Liga zuletzt auch ihre Probleme gehabt.

Natürlich ist ein Derby zwischen Schalke und Dortmund immer etwas Besonderes. In den vergangenen Jahren war es oft so, dass Schalke auf dem Papier nie eine Chance hatte, aber doch gewonnen hat. Ein Sieg im Derby könnte einen enormen Schub geben für die nächsten Spiele. Dann haben wir die schweren Gegner wie Bayern, Leipzig und Dortmund hinter uns. Als Schalker hoffe ich so sehr, dass wir in der Liga bleiben, weil es eine verdammt schwere Kiste ist, gleich wieder aufzusteigen. Das sieht man am Hamburger SV. Ich blicke mit etwas Wehmut auf das Derby. Zuversicht sieht anders aus."

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Frank Mill (62, von 1986 bis 1994 beim BVB): "Ja, das ist leider das letzte Derby. Die Schalker werden das nicht mehr aufholen können, wobei sie das Spiel am Samstag als Aufhänger nehmen wollen, noch einmal den Umschwung zu schaffen. Ein Sieg im Derby wäre natürlich ein absolutes Highlight in der jetzigen Phase. Dann hätte man elf Punkte und könnte wieder Morgenluft wittern.

Aber ich glaube nicht daran. Ich bin zwar Schwarz-Gelber, aber ich möchte nicht, dass Schalke absteigt. Weil es für das ganze Ruhrgebiet halt das Derby ist, und das fehlt dann. Und wer weiß wie lange? Es könnte am Samstag ein trauriger Tag für das Ruhrgebiet werden."

Oliver Reck (56, von 1998 bis 2003 bei Schalke 04): "Das letzte Derby wird es nicht sein, weil Schalke irgendwann auch wieder aufsteigen wird, wenn sie dann nach dieser Saison wirklich absteigen müssten, wonach es momentan ganz stark aussieht. Aber jeder Abstieg kann auch etwas Gutes haben. Man kann einen neuen Anlauf nehmen und im Verein komplett neu sortieren. Schalke könnte dann die richtigen Schlüsse aus der Vergangenheit ziehen.

Wenn Schalke absteigen muss, dann wäre das fatal. Dem ganzen Ruhrgebiet würde in Zukunft etwas fehlen. Wer dort gelebt hat oder immer noch lebt, der weiß es einzuschätzen, was es heißt, wenn es kein Derby mehr geben sollte."

Wolfgang "Teddy" de Beer (57, von 1987 bis 2001 im BVB-Tor, von 2002 bis 2018 Torwarttrainer bei den Schwarz-Gelben): "Ich hoffe nicht, dass es das letzte Derby wird. Gegen Schalke in der ersten Liga zu spielen, ist für unsere Region immer ein großes Ereignis. Wie immer ist ein Sieg gegen die Königsblauen sehr wichtig. Zur Zeit ist es so, dass beide Teams die drei Punkte dringend benötigen, um ihre Ziele zu erreichen. Das macht die Partie noch interessanter."

Wolfgang "Teddy de Beer" war über viele Jahre Torwarttrainer beim BVB
Wolfgang "Teddy de Beer" war über viele Jahre Torwarttrainer beim BVB © Imago

Mulder: "Mit vier Siegen in Folge hätte Schalke wieder eine Chance" 

Youri Mulder (52, von 1993 bis 2002 bei Schalke 04): "Ich denke gar nicht so sehr über das Derby nach. Das Allerschlimmste ist abzusteigen. Und die Frage ist: Steigt Schalke ab? 80 Prozent ja, 20 Prozent nein. Und das ist schon sehr positiv gedacht. Wenn man sich diese Saison anschaut, dann kann man nicht daran denken, dass jetzt jedes Spiel gewonnen wird. Aber mit vier Siegen in Folge hätte Schalke wieder eine Chance. Ich als Sportler würde nie aufgeben. Es wäre schon ganz schrecklich, wenn das Derby nicht mehr stattfinden würde.

Aber der BVB war auch nicht immer in der Bundesliga, und Schalke ist auch schon mal abgestiegen. Ich habe das Derby vor 70.000 Zuschauern im Parkstadion miterleben dürfen und denke heute noch, dass damals 100.000 Fans dabei waren. Ein kleines bisschen Hoffnung habe ich aber noch, dass Schalke drin bleibt. Die Jungs müssen fighten bis zum Ende. Jetzt müssen die richtigen Jungs auf dem Platz alles geben. Ab jetzt geht es nur noch um stehen bleiben oder umfallen."

Der CHECK24 Doppelpass mit David Wagner am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 

Ebbe Sand (48, von 1999 bis 2006 bei Schalke 04): "Das wird nicht das letzte Derby für lange Zeit sein. Ich drücke meinen Schalkern ganz fest die Daumen und hoffe, dass noch ein Wunder passiert. Das Spiel gegen den BVB ist für S04 sehr sehr wichtig. Das Revierderby war immer extrem bedeutend.

Ich habe das Derby 15 Mal gespielt und nur ein Mal verloren. Ich denke nur positiv zurück. Ein Sieg gegen Dortmund könnte Schalke einen Schub nach vorne bringen. Die Lage ist sehr schwer, aber ein Sieg gegen den BVB wäre ein perfekter Start für eine kleine Serie. Ich bin Mathematiker und solange eine Rechnung noch zu lösen ist, ist alles drin. Ich glaube daran. Schalke darf nicht absteigen. Glück auf!"

Jörg Böhme (47, von 2000 bis 2004 bei Schalke 04): "Wer nicht ganz blind ist, kann das Ganze ja richtig einschätzen. Das Bild, das Schalke 04 in den vergangenen Monaten abgegeben hat, war katastrophal, ebenso die Leistungen auf dem Platz. Was das Derby betrifft: Da habe ich immer wieder betont, dass es kein normales Spiel ist - egal, ob mit oder ohne Zuschauer. Natürlich ist am Samstag der BVB der Favorit. Und ja, so bitter das klingt, es wird auf lange Sicht das letzte Derby sein."

Anderbrügge: "Kein schlechtes Wort über die Zeit in Dortmund"

Ingo Anderbrügge (57, von 1984 bis 1988 beim BVB und von 1988 bis 1999 bei Schalke 04): "Ich hatte in beiden Vereinen eine grandiose Zeit und sage aber immer, dass mein Herz etwas mehr blau ist. Weil ich 1997 den Titel mit Schalke gewonnen habe und die ganzen Emotionen immer bei mir tragen werde. Es gibt von mir kein schlechtes Wort über die Zeit bei Borussia Dortmund. Da hatte ich meine Anfangszeit und da denke ich als Mensch aus dem Ruhrpott gerne zurück und weiß das sehr zu schätzen, bei beiden Klubs spielen zu dürfen. Ich möchte einfach über Schalkes Abschied aus der Liga noch nicht reden.

Rudi Assauer hätte gesagt 'Es gibt vielleicht noch mal einen Fußballgott'. Und Mike Büskens meinte zuletzt, dass der Fußballgott nach 2001 noch etwas gut zu machen hat. Es gibt auch noch Pokalspiele, wo es ein Derby geben kann. Lasst uns dieses Derby genießen, das kann auch richtungsweisend sein. Dortmund stand vor zwei Jahren auch mal unten.

Noch ist es rechnerisch möglich. Ich drücke Schalke die Daumen, dass sie das Ding gewinnen. Die zurückliegenden Spiele haben sie etwas besser und engagierter Fußball gespielt. Wenn sie jetzt das Derby gewinnen könnten, gäbe es noch etwas Hoffnung. Ich will noch keinen Haken dahinter machen."

Norbert Dickel (59, von 1986 bis 1990 beim BVB, seit 1992 Stadionsprecher des Vereins): "Das Derby findet unter ganz ganz komischen Vorzeichen statt. S04 ist Letzter und muss quasi gewinnen, weil sonst passiert etwas, was kein Schalke-Fan möchte. Wir möchten oben dran bleiben und nehmen einfach den Rückenwind aus Sevilla mit und dann müssen und sollten wir auch gewinnen.

Wir erinnern uns natürlich alle an tolle Partien, eines der schönsten Spiele war 2007 das 2:0 hier in Dortmund, als Ebi Smolarek auf dem Zaun stand und mit den Fans gefeiert hat - was für eine Partie! Damals waren die Blauen fast Meister. Dass sie absteigen, das möchte ich nicht!

Es gibt sicher vieler, die mir das jetzt nicht abnehmen, aber es ist so: 'Ich möchte gerne, dass die Blauen in der Liga bleiben, weil mir einfach diese Derbys besonders viel Spaß machen'. Also am Wochenende kriegt ihr nochmal einen mit, liebe Blaue, und danach könnt ihr machen, was ihr wollt, ist mir egal. Hauptsache ihr bleibt in der Liga und es gibt auch in den nächsten Jahren dieses wunderbare Spiel, das wunderbare Derby!"

DFB-Pokal-Sieger 1989: Norbert Dickel und das Spiel seines Lebens gegen Werder Bremen
DFB-Pokal-Sieger 1989: Norbert Dickel und das Spiel seines Lebens gegen Werder Bremen © SPORT1


 
Rüdiger "Abi" Abramczik (65, von 1973 bis 1980 und 1987/1988 bei Schalke 04): "Nach dem Spiel des BVB am Mittwoch in der Champions League bin ich etwas konsterniert, weil ich da eine richtig gute Dortmunder Mannschaft gesehen habe. Vorher waren in der Liga schon einige Schwächen zu erkennen. Das Spiel gegen Sevilla kommt uns Schalkern natürlich nicht so recht. Ich hätte mir gewünscht, dass der BVB nicht so gut gespielt hätte. Ich hoffe, diese Leistung bringen sie nicht auch am Samstag. Dann wird es schwer für Schalke.

Es sieht danach aus, dass es das letzte Derby wird. Aber man muss alles versuchen, um doch noch drin zu bleiben. Man kommt leider da unten nicht raus. Das ist das große Problem. Bestes Beispiel war der zurückliegende Spieltag, als Schalke bei Union Berlin einen Punkt holt, Arminia Bielefeld bei den Bayern aber auch remis spielt. Ich weiß nicht, ob die Truppe solche Rückschläge verkraftet. Man muss das Derby abwarten. Wenn dieses Spiel schlimm wird, dann war's das. Wir müssen gewinnen, sonst haben wir fast keine Chance mehr."

Olaf Thon (54, von 1983 bis 1988 und 1994 bis 2002 bei Schalke 04): "Ich bin grundsätzlich ein Optimist und bin erstmal froh, dass wir im Ruhrgebiet den Schnee bekämpft haben. Dieses Derby kann dazu genutzt werden, um wieder in die Spur zu kommen und eine Chance zu haben, in der Liga zu bleiben oder zumindest auf den Relegationsplatz zu kommen.

Nach dem Remis bei Union Berlin und möglichen drei Punkten im Derby könnte das Auftrieb geben für weitere Spiele, auch für das Sechs-Punkte-Spiel gegen Mainz Anfang März. Man muss irgendwoher Optimismus holen. Der Punkt bei Union wurde erkämpft, und es wird insgesamt besser. Die Frage ist nur, ob das Team noch die nötige Zeit hat, um zu punkten.

Deshalb wäre es ganz, toll im Derby zu punkten. Aber: Auch wenn wir absteigen sollten, wird es in absehbarer Zeit Derbys geben, weil Schalke schnell wieder hochkommt. Jetzt muss man erstmal daran glauben, dass man es noch schaffen kann und alles investieren, um zu gewinnen. Der BVB hat gegen Sevilla klasse gespielt, aber Kräfte gelassen.

Da liegt auch eine Chance für Schalke. Vielleicht ist das positiv, es kann aber auch in die andere Richtung gehen. Viele S04-Fans glauben an ein kleines Wunder und daran möchte ich auch glauben. Benjamin Stambouli hat, glaube ich, acht Derbys gespielt und keines verloren. Das wird der Trainer vielleicht in seiner Ansprache nutzen, um die Spieler stark zu reden. Ich wünsche es mir."

Olaf Thon bejubelt ein Tor gegen den FC Bayern
Olaf Thon bejubelt ein Tor gegen den FC Bayern © Imago

Neven Subotic (32, von 2008 bis 2018 beim BVB): "Als Borusse würde man wegen des fehlenden Derbys weinen und ist verwundert über den möglichen Abstieg von Schalke, der sich zuletzt manifestiert hat. Doch als Sportler, jemand, der den Sport und die Vereine für ihre sportlichen Werte sieht wie Fairness und Zusammenhalt und der ihre gesellschaftliche Rolle wahrnimmt, ist man sehr enttäuscht. Schalke gehört in die Bundesliga mit den Fans, dem Stadion und vor allem der langen Geschichte innerhalb des deutschen Fußballs. Und klar ist auch, dass das Derby unersetzlich ist für uns und global auch zu den Highlights im Fußball gehört."

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Peter Neururer (65, 1989/1990 Trainer von Schalke 04): "Ich habe eine kleine, ganz kleine Rest-Hoffnung. Nicht, dass wir die Relegation erreichen und dann drin bleiben, sondern, dass wir nächstes Jahr in der ersten Pokalrunde gegen den BVB gelost werden und da mal wieder ein Derby feiern - auf Bundesliga-Ebene wird es leider mindestens ein Jahr kein Derby geben!"

Peter Neururer (r.) hat Schalke immer im Herzen. Hier im Gespräch mit dem ehemaligen S04-Trainer David Wagner, der am 2. Spieltag der aktuellen Saison beurlaubt wurde.
Peter Neururer (r.) hat Schalke immer im Herzen. Hier im Gespräch mit dem ehemaligen S04-Trainer David Wagner, der am 2. Spieltag der aktuellen Saison beurlaubt wurde. © Imago

"Dieses Spiel ist etwas ganz Besonderes"

Dietmar Schacht (58, von 1989 bis 1992 bei Schalke 04): "Ich bin etwas anderer Meinung als Peter. Ich glaube daran, dass wir möglicherweise noch die Relegation schaffen und dann in der nächsten Saison vielleicht doch noch ein Derby haben.

Ob wir in Dortmund oder auf Schalke gespielt haben, die Fans sind wahnsinnig an diesem Tag, sie warten ein Jahr auf dieses Spiel - dieses Spiel ist etwas ganz besonderes für die Spieler, aber auch für die Zuschauer. Man muss am Samstag spüren, dass Leidenschaft auf dem Platz ist, dass die Jungs unbedingt dieses Derby spielen wollen, es gewinnen wollen und dieses Derby leben. Das wollen die Zuschauer sehen und dann springt der Funke über."

Fabian Ernst (41, von 2005 bis 2009 beim FC Schalke): "Schalke wird vermutlich absteigen, wobei der letzte Spieltag erst gespielt werden muss und ein letzter Funken Hoffnung ist immer da. Aber momentan sieht es nicht gut aus. Aber ein Derbysieg könnte für Schalke durchaus eine Trendwende einleiten. Das sind Geschichten, die nur das Revierderby schreibt, das hat die Vergangenheit gezeigt. Wer weiß? Fußball ist manchmal seltsam. Für mich persönlich als Spieler waren die Derbys immer etwas ganz Besonderes, die ganze Region war immer unter Spannung.

Jeder, der das mitgespielt und miterlebt hat, kann das nur bestätigen. Von daher wäre es schade, wenn wir das Derby in der nächsten Saison nicht hätten. Das einzig Gute an einem Schalker Abstieg wäre, dass ich sie mir bei mir in Hannover anschauen könnte. Schauen wir mal, was passiert am Samstag."

Marco Kurz (51, von 1995 bis 1998 beim FC Schalke): "Aktuell sieht es sehr sehr düster aus. Jedoch ist mit der blau-weißen Brille die Hoffnung da, dass ein überraschender Derby-Sieg der Dosenöffner sein kann für eine noch nicht dagewesene Serie und dass man sich über die Relegation oder sogar einen Nichtabstiegsplatz retten kann. Das hat man als Schalker absolut im Herzen."