Werder Bremen (grün) und der SC Freiburg trennten sich leistungsgerecht Unentschieden
Werder Bremen (grün) und der SC Freiburg trennten sich leistungsgerecht Unentschieden © Imago
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Werder Bremen und der SC Freiburg trennen sich am 21. Bundesliga-Spieltag torlos. Jedes Team vergibt in einer ereignisarmen Partie jeweils eine Riesenmöglichkeit.

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Der SC Freiburg bleibt in der Bundesliga weiter im Rennen um die internationalen Plätze. In einer an Torchancen armen Partie holte der SC am 21. Spieltag ein 0:0 bei Werder Bremen.  

Im Duell der Trainer-Dinos mussten sich Christian Streich und Florian Kohfeldt also mit jeweils einem Punkt begnügen. Werder und Freiburg treten etwas auf der Stelle. Während Kohfeldts Grün-Weiße durch die gerechte Punkteteilung immerhin zum vierten Mal hintereinander ungeschlagen blieben, verpassten Streichs Freiburger einen weiteren Schritt nach vorne. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

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"Jeder hat Angst vor dem alles entscheidenden Fehler gehabt, deswegen war es schon ein sehr destruktives Spiel. Aber es ist auch Qualität, dieses Spiel nicht zu verlieren", bewertete Freiburgs Stürmer Nils Petersen am Sky-Mikrofon das Remis gegen seinen Ex-Klub. Auch für Werders Angreifer Davie Selke war das Glas halbvoll: "Freiburg ist für uns ein schwerer Gegner, deswegen nehmen wir den Punkt mit und sind froh."

Zwei Tage nach seiner Vertragsverlängerung auf unbestimmte Zeit veränderte SC-Trainer Christian Streich seine Startelf auf zwei Positionen. Für Keven Schlottereck, der kurzfristig wegen muskulären Problemen ausfiel, stand Manuel Gulde in der Dreierkette. Zudem spielte dort Dominique Heinz für Lucas Höler.  

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Im Duell der beiden dienstältesten Bundesliga-Trainer erlebten Kohfeldt (seit Herbst 2017 bei Werder) und Streich (seit Dezember 2011 in Freiburg) wenig Spektakel. Beide Teams neutralisierten sich bei Minusgraden im Weserstadion weitgehend und scheuten lange Zeit das Risiko.

Der CHECK24 Doppelpass mit Arne Friedrich und Karl-Heinz Riedle - am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Werder präsentierte sich nach der unfreiwilligen Spielpause wegen der Absage der Partie bei Arminia Bielefeld zunächst abwartend und wenig zielstrebig nach vorn. Freiburg kam gegen die defensiv kompakt stehenden Bremer überhaupt nicht ins Spiel. Das Plus an Ballbesitz sollte sich nicht in gute Torchancen umgemünzt werden. Die beste Möglichkeit zur Führung hatte noch Jonathan Schmid. Sein Schuss aus 22 Metern ging jedoch knapp über den Bremer Kasten. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Müller bewahrt Freiburg vor Rückstand

Nach 20 Spielminuten hatte Bremen dann mehr vom Spiel, konnte daraus aber auch kein Kapital schlagen. In der 37. Spielminute dann die Riesenchance zur Bremer Führung. Nach einer Flanke von Ludwig Augustinsson köpfte Milos Veljkovic aus kurzer Distanz ins kurze Eck, SC-Torhüter Florian Müller parierte jedoch. Zwei Minuten später wehrte Müller einen Schuss vom Milot Rashica, der erstmals seit dem neunten Spieltag wieder in der Liga von Beginn an spielte, aus zwölf Metern ab. (SERVICE: Ergebnisse/Spielplan der Bundesliga)

Für Freiburg stand in der ersten Halbzeit kein einziger Abschluss auf das Bremer Tor zu Buche. Abgesehen von der Startviertelstunde fehlte dem Streich-Team komplett die Struktur und die zündende Idee im Angriff. 

Werders "Fast-Torschütze" Veljkovic musste verletzt in der Kabine bleiben. Für ihn kam Niklas Moisander. 

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

In der 62. Spielminute musste dann auch Werder-Trainer Florian Kohfeldt verletzungsbedingt wechseln. Josh Sargent konnte nach einem Zusammenprall nicht mehr weiterspielen und wurde durch Davie Selke ersetzt. 

Offensive Akzente waren in dem nun ausgeglichenen Spiel bei frostigen Temperaturen weiterhin Mangelware. Zu kompakt präsentierten sich die beiden Abwehrreihen. 

Pavlenka mit starker Parade

Als schon sehr viel auf ein 0:0 hindeutete musste Werder-Torwart Jiri Pavlenka doch noch einmal eingreifen. Einen Volleyschuss aus elf Metern von Nicolas Höfler wehrte der Tscheche vor die Füße von SC-Joker Nils Petersen ab, dieser war jedoch zu überrascht und schoss klar am Tor vorbei. 

Es war der Beginn einer kleinen Freiburger Schlussoffensive. Eine Schmid-Schuss konnte Pavlenka gerade noch zur Seite abwehren. Das sollte es an weiteren Großchancen dann aber gewesen sein. 

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)