Union Berlin klettert durch den Sieg in Freiburg am SC vorbei
Union Berlin klettert durch den Sieg in Freiburg am SC vorbei © Imago
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Freiburg - Die Berliner setzen sich im Breisgau knapp mit 1:0 durch. Dadurch ziehen sie in der Tabelle an den Freiburgern vorbei. Ein Kopfball entscheidet das Spiel.

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Union Berlin kann doch noch gewinnen. Nach fünf Partien ohne Sieg setzten sich die Eisernen am 22. Spieltag der Bundesliga 1:0 (0:0) beim SC Freiburg durch und zogen in der Tabelle an den Breisgauern vorbei.

Geburtstagskind Urs Fischer brüllte die Freude heraus und eilte nach dem Schlusspfiff zu seinen Spielern. Dem Trainer von Union Berlin war die Erleichterung anzusehen - es war der erste Sieg der Eisernen nach zuletzt fünf Partien und das perfekte Geschenk zum 55. Geburtstag des Schweizers. 

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Karius: "Wir haben es als Kollektiv gut gemacht"

"Das war unser zweites Spiel in Folge ohne Gegentor. Das ist wichtig, denn so kann ein Tor reichen - wie dieses Mal", sagte Torhüter Loris Karius: "Wir haben es als Kollektiv gut gemacht. Der Trainer hat sich einen Sieg gewünscht. Das haben wir geschafft."

Grischa Prömel (64.) traf für die Hauptstädter (33 Punkte), die alle bisherigen Punktspiele in Freiburg verloren hatten. Für den Sport-Club (31 Zähler) war es die erster Heimniederlage nach sieben Begegnungen ohne Pleite. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen)

"Es war ein Spiel, das eigentlich 0:0 ausgehen sollte", sagte SC-Kapitän Christian Günther: "Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt, dann darfst du kein Gegentor bekommen und einen Punkt mitnehmen."

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Beim Geisterspiel im Schwarzwaldstadion waren die Gäste in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft. Die Freiburger, die ohne Mark Flekken und Changhoon Kwon auskommen mussten, kamen nur schwer in die Partie. Echte Torchancen gab es in der ersten Viertelstunde allerdings auf keiner Seite. (Alle Spiele und Ergebnisse)

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Freiburg mit Schwächen im Spielaufbau

Auch danach fehlten die Höhepunkte vor den Toren. Die Freiburger zeigten ungewohnte Schwächen im Spielaufbau und wirkten in der Defensive nicht sattelfest. Die Berliner, bei denen Taiwo Awoniyi, Sheraldo Becker, Anthony Ujah und Andreas Luthe fehlten, blieben auch Mitte der ersten Hälfte das bessere Team. (Tabelle der Bundesliga)

Insgesamt war das Spiel ein Langweiler, auch nach einer halben Stunde war in den Strafräumen so gut wie nichts los. Beide Mannschaften ließen vor allem Tempo und Kreativität in der Offensive vermissen. Nur ein Distanzschuss des Berliners Robert Andrich sorgte für den Hauch von Gefahr (29.).

Der CHECK24 Doppelpass mit David Wagner und Max Eberl - am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

In den letzten Minuten vor der Pause wurde es nicht besser - ganz im Gegenteil. Die Begegnung hatte wenig bis nichts mit Bundesliga-Fußball zu tun. Das Niveau war ganz schwach, außer Zweikämpfen im Mittelfeld hatte das Spiel kaum etwas zu bieten.

Höler vergibt Kopfballchance

Zu Beginn des zweiten Durchgangs legte der SC seine Lethargie ab und erhöhte die Schlagzahl. Lucas Höler vergab nach Vorarbeit von Jonathan Schmid per Kopf die Chance zur Führung (52.).

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Kurz darauf setzte Freiburgs Trainer Christian Streich ein Zeichen. Der Coach wechselte nach rund einer Stunde seine komplette Offensive und brachte drei neue Spieler. Die Maßnahme ging nach hinten los. Prömel traf für Union nach Vorarbeit von Marcus Ingvartsen.