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Carsten Schmidt strebt mit Hertha BSC große Ziele an. Der Hauptstadt-Klub ruft ein neues Projekt ins Leben - auch Jürgen Klopp und Uli Hoeneß spielen dabei eine Rolle.

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Die Gegenwart heißt Abstiegskampf, die Zukunft heißt Projekt "Goldelse". 

Diesen Namen hat Hertha BSC dem Strategie-Prozess gegeben, der den Bundesligisten in neue Höhen führen soll. Benannt wurde das Projekt nach der Göttin Victoria auf der Berliner Siegessäule. "Im Januar haben wir eine Ist-Analyse erarbeitet. Bis Juni werden unsere Strategie für die Jahre bis 2025 definiert und die sportlichen und unternehmerischen Ziele klar festgelegt sein", sagte Berlins Vorstandsvorsitzender Carsten Schmidt der Bild-Zeitung. 

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Festgelegt werden solle dabei beispielsweise, "wie wir Fußball spielen wollen, welche Spielphilosophie wir haben." Man arbeite mit allen Mitarbeitern an einer neuen Strategie. Den Begriff vom "Big City Club" benutze er dabei nicht. "Allerdings finde ich ihn legitim, wenn man ihn einfach übersetzt. Er bedeutet Großstadt-Klub. Das sind wir", sagte Schmidt. 

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Der 57-Jährige lässt sich dabei durchaus auch von Einflüssen von außen inspirieren. Zum Beispiel von Jürgen Klopp. Dieser habe einmal gesagt: "'Wir brauchen nicht den perfekten Plan, aber wir sollten alle den gleichen haben.' Ich habe große Sympathie für diesen Ausspruch." 

Schmidt informiert sich bei Hoeneß und Matthäus

Mannschaft und Fans sollen in Zukunft eins sein: "Ich habe da Bilder im Kopf, zum Beispiel Dortmund in der Klopp-Zeit. Das ist eine Vision, die ich im Team anstreben will." Um die Hertha auf das nächste Level zu heben, tauscht sich Schmidt mit vielen Menschen aus.

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Nicht nur intern - Ansprechpartner sind das Präsidium um Werner Gegenbauer und das Kompetenzteam von Investor Tennor - sondern auch mit Branchen-Größen wie "zum Beispiel mit Uli Hoeneß und Lothar Matthäus. Hier kann ich im sport-unternehmerischen und sportlichen Teil lernen." 

Mit Fredi Bobic, der als möglicher Kandidat für die Stelle des Geschäftsführer Sport gehandelt wurde, habe er derweil nicht über einen Wechsel gesprochen. Die Personalsuche Sache des Ausschusses "im Präsidium. Ich bin informiert und werde zur Meinungsbildung und Vorbereitung der Entscheidung hinzugezogen. Ich denke, Ende Mai, Anfang Juni wird eine Entscheidung getroffen sein müssen, um gemeinsam die neue Saison planen zu können."