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München - Der FC Bayern will sich mit einem zentralen Mittelfeldspieler verstärken und hat nicht nur Frankreichs Supertalent Eduardo Camavinga auf dem Zettel.

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Holen die Bayern für das zentrale Mittelfeld einen Franzosen oder einen Deutschen?

Nach SPORT1-Informationen haben die Münchner Eduardo Camavinga auf dem Zettel. Chefscout Marco Neppe hat wegen des 18 Jahre alten Supertalents von Stade Rennes bereits vorgefühlt.

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Gespräche führt das Management des zweimaligen Nationalspielers aber nicht nur mit den Bayern, sämtliche Topklubs Europas jagen Camavinga – vor allem Real Madrid.

Dass Camavinga seinen Vertrag bis 2022 erfüllt, ist hingegen ausgeschlossen. Im Sommer will der Spieler wechseln und soll dem französischen Erstligisten weit über 35 Millionen Euro einbringen. Klar, dass die Bayern in den Poker um ihn einsteigen.

Neuhaus kann Gladbach im Sommer verlassen

Allerdings beschäftigen sich die Münchner weiterhin mit Florian Neuhaus. Wie Camavinga, kann er im zentralen Mittelfeld nahezu jede Position abdecken. Der 23-Jährige hat bei Borussia Mönchengladbach zwar einen Vertrag bis 2024.

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Nach SPORT1-Informationen kann er die Fohlenelf aufgrund einer Ausstiegsklausel im Bereich der 40-Millionen-Euro bereits in diesem Sommer verlassen.

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Bayern-Vollgas auf dem Transfermarkt!

Für die Defensive haben die Münchner bereits Innenverteidiger Dayot Upamecano (22/RB Leipzig) verpflichtet. Mit Linksverteidiger Omar Richards (23/Reading) besteht eine Transfer-Vereinbarung (SPORT1 berichtete). Ein Mittelfeldspieler soll auch noch kommen.

Aber wer wird’s: Camavinga, Neuhaus oder ein anderer Kandidat?

Camavinga ein Versprechen für die Zukunft

Camavinga ist in Rennes Stammspieler. In der laufenden Saison kommt er auf 26 Pflichtspieleinsätze (ein Tor, zwei Assists).

Spielervergleich: Neuhaus und Camavinga ©

Neuhaus hingegen ist weitaus effektiver, wenngleich er offensiver ausgerichtet ist und eingesetzt wird als Camavinga. In 29 Saisoneinsätzen erzielte er bislang sechs Tore und sechs Assists.

Camavinga ist ein Versprechen für die Zukunft. Allerdings wurde seinerzeit auch Renato Sanches mit Vorschlusslorbeeren überhäuft und wechselte mit 18 Jahren für 35 Millionen Euro nach München. Durchsetzen konnte er sich dort aber nie.

Bei Neuhaus hingegen wüssten die Bayern genau, welchen Spielertypen sie bekämen. Er kennt die Bundesliga, peilt einen Stammplatz in der Nationalmannschaft an, er kennt die Bundesliga, die Bayern und ist einem Wechsel zum Sextuple-Sieger auch nicht abgeneigt.

Zudem ist sein Vater ein leidenschaftlicher Bayern-Fan. Allerdings ist auch Borussia Dortmund hinter Neuhaus her. Zudem wird mit Marco Rose dort ab der kommenden Saison Neuhaus' Noch-Trainer und Förderer an der Seitenlinie stehen. Allerdings ist längst nicht klar, ob es der BVB überhaupt in die Champions League schafft.

Bayern hat auch Zakaria auf dem Zettel

Der FC Bayern ist für Neuhaus derzeit eine Top-Option, allerdings hat er auch das Interesse zahlreicher Topklubs in Europa geweckt. In den kommenden Wochen könnte in die Neuhaus-Personalie Tempo reinkommen.

Sein Mitspieler Denis Zakaria, ebenfalls ein Mittelfeldallrounder und auf dem Zettel der Bayern stehend, wäre übrigens günstiger zu haben. Der Vertrag des 24-jährigen Schweizers läuft 2022 aus. Im Sommer wäre es wohl die letzte Möglichkeit für die Borussen, Ablöse zu kassieren. Und Zakarias Berater Damir Smoljan (Lian Sports) brachte zuletzt schon Leroy Sané nach München.

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Fakt ist: Die Bayern müssen in der Zentrale nachrüsten. Javi Martínez wird die Bayern verlassen, bei Michaël Cuisance hofft man, dass Olympique Marseille die Kaufoption von mehr als 15 Millionen Euro zieht.

Marc Roca ist nur Ergänzungsspieler, und Sportvorstand Hasan Salihamidzic will die 7,5-Millionen-Kaufoption für Lissabon-Leihgabe Tiago Dantas nicht ziehen. Zudem ist Corentin Tolisso ein Verkaufskandidat.