Torlos geht die Partie zwischen Bremen und Freiburg aus
Torlos geht die Partie zwischen Bremen und Freiburg aus © AFP/SID/PATRIK STOLLARZ
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Keine Tore, kein Sieger: Im Duell der Trainer-Dinos mussten sich Christian Streich und Florian Kohfeldt mit einer tristen Nullnummer begnügen.

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Keine Tore, kein Sieger: Im Duell der Trainer-Dinos mussten sich Christian Streich und Florian Kohfeldt mit einer tristen Nullnummer begnügen, Werder Bremen und der SC Freiburg treten in der Fußball-Bundesliga auf der Stelle. 

Während Kohfeldts Grün-Weiße durch die gerechte Punkteteilung immerhin zum vierten Mal hintereinander ungeschlagen blieben, verpassten Streichs Freiburger einen weiteren Schritt in Richtung der internationalen Plätze. Eine Woche nach dem 2:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund und zwei Tage nach der Vertragsverlängerung mit Streich hätte sich der SC zumindest für eine Nacht auf den siebten Platz vorschieben können.

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Im Duell der beiden dienstältesten Bundesliga-Trainer erlebten Kohfeldt (seit Herbst 2017 bei Werder) und Streich (seit Dezember 2011 in Freiburg) wenig Spektakel. Beide Teams neutralisierten sich bei Minusgraden im Weserstadion weitgehend und scheuten lange Zeit das Risiko.

Werder präsentierte sich nach der unfreiwilligen Spielpause wegen der Absage der Partie bei Arminia Bielefeld zunächst abwartend und wenig zielstrebig nach vorn. Freiburg stand hoch, ging vorne früh drauf und verlagerte das Spiel so zunächst fast ausschließlich in die Bremer Hälfte. Mehr als ein Fernschuss von Jonathan Schmid aus rund 22 Metern über das Tor (11.) sprang bei den Bemühungen im ersten Abschnitt allerdings nicht heraus.

Anders die Grün-Weißen. Je länger die Partie dauerte, desto angriffslustiger wurde die Kohfeldt-Elf. Die größte Chance zur Führung vergab dabei Milos Veljkovic. Nach einer Ecke kam der Verteidiger wie aus dem Nichts völlig frei zum Kopfball, brachte das Leder aus drei Metern aber nicht im Freiburger Kasten unter, sondern köpfte direkt in die Arme von SC-Keeper Florian Müller. 

Ansonsten war es am ehesten noch Milot Rashica, der für so etwas wie Gefahr sorgte. Der Werder-Stürmer, der erstmals seit dem neunten Spieltag wieder in der Liga von Beginn an spielte, gab in der ersten Halbzeit immerhin fünf der sieben Bremer Schüsse auf das gegnerische Tor ab.

Auch im zweiten Abschnitt boten beide Mannschaften fußballerische Magerkost und passten sich damit den frostigen Temperaturen an. Zwingende Torchancen gab es lange nicht, ehe Nils Petersen eine große Möglichkeit zur Gäste-Führung beinahe fahrlässig vergab (76.).

Eine besondere Personalie machte übrigens vor Anpfiff die Runde: Denn Martin Petersen, der als Videoschiedsrichter für die Partie vorgesehen war, wurde vom Deutschen Fußball-Bund wegen seines Fehlers beim Zweitligaspiel am Freitagabend zwischen Holstein Kiel und Würzburg kurzfristig abgesetzt, für ihn war Marco Fritz als VAR im Einsatz.