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Marco Rose wird nach der Saison die Borussia wechseln und zum BVB gehen. Nach Max Eberl stellt sich auch ein Spieler schützend vor den Coach.

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Fußball-Nationalspieler Jonas Hofmann (28) von Borussia Mönchengladbach hat großen Respekt vor der "Lebensentscheidung" seines Trainer Marco Rose, zur kommenden Saison zum Bundesliga-Rivalen Borussia Dortmund zu wechseln.

"Natürlich gibt es welche, die ein bisschen enttäuscht darüber sind, weil man den Weg gerne zusammen weitergegangen wäre. Aber Marco hat ja laut seinem Vertrag keine Regeln gebrochen", sagte der Mittelfeldspieler im Podcast "kicker meets DAZN".

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Gerüchte, wonach sich Gladbach vorzeitig von Rose trennen würde, machen Hofmann wütend: "Es ärgert einen extrem, wenn solche Lügen verbreitet werden. Ohne dass davon eine einzige Zeile stimmt. Man hat ja auch so viel Schwachsinn gehört, was da erzählt wurde. Dass es verbale Attacken gegeben hätte, was weiß ich, was. Das ist sowas von verlogen."

Eberl stellt sich vor Rose

Es bringe "überhaupt nichts", sich damit zu beschäftigen, führte Hofmann aus: "Wir spielen jetzt gegen Manchester City. Wer jetzt noch an den Trainerwechsel denkt, bei dem läuft irgendwas falsch." (Champions League: Borussia Mönchengladbach - Manchester City am Mittwoch ab 21 Uhr im SPORT1-Liveticker)

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Zuvor hatte bereits Borussia-Sportchef Max Eberl "Lügen" beklagt, die über angebliche Streitgespräche zwischen Rose und Spielern in der Kabine verbreitet worden seien. "Ich bin schon schockiert darüber, wie dumpf und dumm man so etwas wahrnimmt", so Eberl.

"Die Mannschaft hat nullkommanull Animositäten und Probleme mit ihm und vertraut ihm. Dass man über so eine Nachricht nicht erfreut ist, ist völlig normal. Wir sind alle Menschen. Aber die Mannschaft weiß, dass sie einen Trainer hat, der Riesenqualität hat, der totale Emotion für seine Arbeit besitzt und dass er sie weiterbringen kann", erklärte Eberl im CHECK24 Doppelpass bei SPORT1.

Rose wechselt zum BVB

Rose hatte vor Wochenfrist von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht. Für die festgeschriebene Ablöse von fünf Millionen Euro wechselt der 44-Jährige im Sommer vom Niederrhein nach Westfalen.

Rose führte Gladbach in seiner ersten Saison in die Champions League und erreichte mit den Fohlen auf Anhieb das Achtelfinale. In der Bundesliga hinkt die Borussia nach einer Schwächephase als Tabellenachter aber den eigenen Ansprüchen hinterher.

Am Samstag setzte es eine unerwartete 1:2-Niederlage gegen den Vorletzten Mainz 05.

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Mit Sport-Information-Dienst