Toni Kroos (l,) und Felix Kroos im Sommer 2019 bei einer ZDF-Aufzeichnung
Toni Kroos (l,) und Felix Kroos im Sommer 2019 bei einer ZDF-Aufzeichnung © Imago
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Toni und Felix Kroos reden im Podcast über geschlossene Friseurläden - und wieso dennoch viele top gestylt sind. Der Real-Star verrät, dass er umdisponieren musste.

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Durch die wegen der Coronakrise geschlossenen Friseurläden müsste es in Deutschland eigentlich zuhauf schlecht geschnittene Haare oder wilde Mähnen geben - entsprechend auch unter den Bundesligaprofis. 

Doch weit gefehlt! Zahlreiche Stars sind trotzdem perfekt gestylt - was den "Zentralverband Friseurhandwerk" zuletzt veranlasste, einen offenen Brief an DFB-Präsident Fritz Keller zu schreiben und sich darüber zu beschweren. 

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Im Podcast "Einfach mal Luppen" von Toni und Felix Kroos können die beiden Brüder die Aufregung nicht verstehen. "Das ist für mich eine absolut scheinheilige Diskussion, das auf dem Rücken von Profifußballern auszutragen", sagt Felix Kroos, der aktuell bei Eintracht Braunschweig unter Vertrag steht.

Felix Kroos: "Die Diskussion ist scheinheilig"

Der 29-Jährige hat festgestellt, dass die meisten Bundesbürger einen Weg gefunden haben, trotz geschlossener Friseurläden die Haare schön zu haben. "Von 80 Millionen Deutsche finden schon 60, 70 Prozent der Leute einen Weg, das zu machen", ist sich Felix Kroos sicher.   

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"Es ist natürlich klar, dass es am meisten Aufmerksamkeit erregt, auf die Fußballer zu gehen. Ja, es ist Schwarzarbeit, ist absolut falsch und soll nicht gemacht werden. Aber, wie gesagt, die Diskussion ist scheinheilig."

Unterstützung erhält der Zweitligaprofi von seinem Bruder Toni. 

"Erstmal muss ich sagen, dass die Friseurläden hier auf sind", beschreibt der Real-Star die Situation in Madrid. "Das macht meine Antwort schon deutlich einfacher. Und es ist sowieso immer so, dass mein Friseur zu mir nach Hause kommt und mich und Leon (Tonis Sohn, d.R.) schneidet. Seit Corona natürlich alles mit Maske, ist ja klar. Das ist natürlich ein Privileg - aber es ist eines, das ich sehr gerne nutze."

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Toni Kroos musste umdisponieren

Allerdings habe er kürzlich umdisponieren müssen.  

"Letzten Freitag war es wieder soweit, ich hatte einen Termin", erzählt Toni Kroos. "Aber an dem Tag schrieb er mir, dass er nicht kann - weil er Corona hat! Aber so ging's nicht mehr weiter mit meinen Haaren, aber auch bei mir hat es Jessi (Tonis Frau, d.R.) hinbekommen. Ebenfalls tip top!"

Bereits beim ersten Lockdown habe seine Frau zur Schere gegriffen und ihm die Haare geschnitten. "Sie hat sich sehr professionell eingedeckt mit Materialien. Ich muss sagen, das ist mittlerweile eine gute Alternative. Ich habe noch keine negativen Kommentare zu meiner Frisur gehört", schmunzelt Toni Kroos.

Auch Felix und dessen Gattin machten aus der Not eine Tugend. "Ich habe mir professionelle Haarschneidegeräte besorgt und habe da meine Frau ran gelassen. Sie hat das wirklich gut gemacht, ich habe gemerkt, dass sie ein Talent dafür hat. Meine Frisur ist jetzt wirklich nicht extravagant, deswegen reicht es, wenn man die Haare einfach etwas kürzer macht - und ab geht's."