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Die Ereignisse beim Bundesliga-Spiel zwischen Union Berlin und Bayer Leverkusen könnten nun auch für Cedric Teuchert unangenehme Folgen haben. Der DFB ermittelt.

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Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weitet die Ermittlungen nach dem vermeintlichen Rassismus-Eklat bei der Bundesliga-Partie zwischen Union Berlin und Bayer Leverkusen (1:0) aus.

Der Verband eröffnete am Montag wie angekündigt ein Verfahren gegen Unions Verteidiger Florian Hübner, zudem wird nun auch gegen dessen Teamkollegen Cedric Teuchert ermittelt.

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Verstieß Teuchert gegen DFB-Rechtsordnung?

Es bestehe laut einer DFB-Mitteilung der Verdacht, dass Teuchert (24), der am Freitag in der 88. Minute das Siegtor erzielte, während des Spiels "mit zwei geäußerten Sprüchen gegen die Vorgaben der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung verstoßen" habe. 

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Der DFB habe Hübner und Teuchert angeschrieben und zu Stellungnahmen aufgefordert. Im Anschluss werde der Kontrollausschuss "über den weiteren Fortgang der Verfahren entscheiden".

Bei Union ist man gespannt, ob die von Leverkusens Jonathan Tah im TV erhobenen Rassismus-Vorwürfe haltbar sind. Von Unioner Seite soll Nationalspieler Nadiem Amiri mit den Worten "Scheiß Afghane" beleidigt worden sein, behauptete Tah. Union wies die Anschuldigungen zurück. Amiris Eltern stammen aus Afghanistan.