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München - Joshua Kimmich brüllt nach der Führung der Mainzer Gäste den Schiedsrichter an - aber nicht wegen des vorausgegangenen Schubsers.

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Die Mainzer Führung konnte Joshua Kimmich nicht verhindern, seine Reaktion danach war umso bemerkenswerter!

"Schiri, pfeif an jetzt!", brüllte der Mittelfeld-Star in Richtung des Schiedsrichters Markus Schmidt beim Spiel zwischen Bayern und Mainz (5:2).

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Kimmichs klares Zeichen: Weitermachen, angreifen, nicht mehr rumeiern! (Service: ERGEBNISSE und SPIELPLAN der Bundesliga)

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Kurz zuvor haderten die Bayern-Stars minutenlang mit dem Unparteiischen aus Stuttgart, weil Jérôme Boateng vor dem 0:1 von Torschütze Jonathan Burkhardt in der Luft angerempelt wurde (32.). Vor allem Manuel Neuer regte sich auf, Boateng fing sich wegen seines lautstarken Protests die Gelbe Karte ein, aber es blieb bei der Mainzer Führung – trotz Überprüfung im Kölner Videokeller. Somit geht Bayerns Horror-Serie weiter.

Kimmich trifft zum Anschluss

Sechser Kimmich, der verletzungsbedingt seit dem 7. November 2020 nicht mehr in der Startelf gestanden hatte, schien als erster Münchner realisiert zu haben, dass der Treffer gelten wird – und brüllte seine Mitspieler und Schmidt zum Anpfiff (Service: TABELLE der Bundesliga).

Kimmichs Anpfiff-Brüller brachte zunächst aber nichts, denn die Bayern pennten weiter und kassierten durch Alexander Hack sogar das 0:2 (44.). Nach dem Seitenwechsel sorgte dann Anführer Kimmich selbst für das schnelle 1:2, ehe Leroy Sané auf 2:2 stellte. Niklas Süle erzielte dann sogar das 3:2, Robert Lewandowski erhöhte erst auf 4:2, dann auf 5:2.

Am Ende ärgerte sich Kimmich noch einmal über Schmidt. In der 90. Minute wurde der Nationalspieler im Strafraum zu Fall gebracht, der Elfmeterpfiff blieb aber aus.