Dennis Geiger hat immer wieder Oberschenkelverletzungen
Dennis Geiger hat immer wieder Oberschenkelverletzungen © Imago
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München - Dennis Geiger muss aufgrund einer Oberschenkelverletzung erneut lange pausieren. Ist eine falsche Körperhaltung der Grund für die langwierigen Probleme?

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Dennis Geiger kommt bei der TSG Hoffenheim weiter nicht in Schwung.

Der deutsche U21-Nationalspieler hatte in dieser Saison den großen Durchbruch geplant, wird beim 13. der Bundesliga aber weiterhin konsequent ausgebremst. (Tabelle der Bundesliga)

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Die lange Verletzungshistorie der jungen Karriere des 22-Jährigen setzt sich fort. 

"In jungen Jahren schon so häufig auszufallen, war bitter für mich. In dieser Saison konnte ich erstmals in den vergangenen Jahren eine Vorbereitung komplett und problemlos mitmachen, das war ein Pluspunkt. Ich hatte auch keine Probleme, obwohl ich bis zu drei Spiele pro Woche absolviert habe. Ich fühle mich topfit", sagte Geiger Anfang Dezember im SPORT1-Interview noch voller Euphorie. 

Geiger seit Anfang Dezember auf Talfahrt

Seitdem trifft es Geiger aber wieder einmal hart.

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Nach sechs guten Bundesliga-Partien zum Start der Spielzeit erlitt er gegen Union einen Mittelhandbruch und musste ein Spiel pausieren. Nach der Rückkehr folgte eine Rote Karte gegen Mainz und damit die nächste Auszeit von drei Partien. Seit Ende November absolvierte Geiger nur 45 Minuten gegen Mönchengladbach und verursachte dabei einen Elfmeter. (Ergebnisse der Bundesliga)

Nun gab es den nächsten Rückschlag. Geiger hat wieder Probleme mit seiner Oberschenkelrückseite.

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Bereits vor zwei Jahren hatte er sich dort einen Muskelbündelriss zugezogen und musste monatelang zusehen. Eine so lange Zwangspause soll nun verhindert werden. Der zentrale Mittelfeldspieler wird die nächsten Wochen deshalb aus Vorsicht fehlen.

Muss Geiger die Körperhaltung ändern?

"Es war eigentlich nur eine große Verletzung, die anschließend noch mal aufbrach und dadurch schlimmer wurde. Dadurch entstanden Folgeverletzungen. Es war eine extrem schwere Zeit, in der ich mir viele Gedanken gemacht habe. Karriere-Ängste hatte ich aber nicht. Das bringt nichts. Ich habe mich aus dieser Situation mit meiner Familie und Freunden herausgezogen. Sie haben mir Halt gegeben", erklärte Geiger seine damalige Leidenszeit bei SPORT1

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Diesmal ist nicht die kaputte Stelle von damals betroffen, sondern wohl nur die Sehne oberhalb der einstigen Teilruptur gedehnt. Das ergaben Untersuchungen in München.

Offenbar schafft sich Geiger seine Schwachstelle selbst durch eine falsche Körperhaltung. Der Spielgestalter fällt wohl zu oft ins Hohlkreuz und beansprucht die Muskeln in dem Problem-Bereich damit übermäßig.