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Berlin - Die Hertha trennt sich von Trainer Bruno Labbadia und Geschäftsführer Michael Preetz. Dass der Trainer davon in einem Interview erfährt, stößt den Verantwortlichen sauer auf.

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Es sind unruhige Zeiten bei Hertha BSC. Der Hauptstadtklub hat sich nach der Niederlage am Samstag gegen Werder Bremen von Trainer Bruno Labbadia und Geschäftsführer Michael Preetz getrennt.

Diesmal sorgte das Aus des Trainers zwar für weniger Aufsehen als noch Klinsmanns Facebook-Rücktritt vor rund einem Jahr. Aber es kam trotzdem wieder zu Szenen, die den Verantwortlichen nicht gefallen haben.

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Hertha BSC: Störgeräusche bei Labbadia-Abschied

Direkt nach der Niederlage wurde der noch amtierende Trainer Labbadia nämlich im Live-Interview mit Sky mit seiner angeblich feststehenden Entlassung konfrontiert, von der er zu diesem Zeitpunkt noch nichts wusste.

"Dass das den Weg in die Medien gefunden hat, ist eine Schlechtleistung von Hertha BSC gewesen - unabhängig davon, ob es wahr oder unwahr war", sagte Hertha-CEO Carsten Schmidt in einer Medienrunde am Sonntag zu diesem Vorfall: "Ich habe mich bei Bruno entschuldigt im Namen des Klubs."

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Es sei nicht der Stil, den Schmidt in Zukunft erwarte und prägen möchte. "Ich weiß nicht, wie das entstanden ist. Es ist nicht das erste Mal passiert in meiner Amtszeit." Selbstkritische Worte des langjährigen Sky-Chefs, der diese "Baustelle gerne schnellstmöglich beheben möchte."

Neuer Hertha-Coach steht angeblich schon fest

Zwischen Labbadia und dem Verein gäbe es trotzdem kein böses Blut: "Auf der anderen Seite ist Bruno nicht nachtragend. Er hat das gestern Abend herausragend moderiert und auch heute Morgen professionell genommen. Wir sind im Guten auseinandergegangen. Das zählt."

Hertha und Preetz: Eine Ära voller Missverständnisse

Herthas neuer Trainer soll noch am Montag vorgestellt werden. Es gilt als sicher, dass Pal Dardai die Aufgabe übernimmt. Sein Co-Trainer soll Andreas "Zecke" Neuendorf werden.