Andrej Kramarić war der Matchwinner für Hoffenheim im Spiel gegen den 1. FC Köln
Andrej Kramaric war der Matchwinner für Hoffenheim im Spiel gegen den 1. FC Köln © Imago
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Sinsheim - Der 1. FC Köln muss gegen Angstgegner Hoffenheim erneut eine Niederlage einstecken. Andrej Kramaric bricht einen Rekord. Markus Gisdol greift früh durch.

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FC-Schreck Andrej Kramaric und seine Kollegen vom Angstgegner haben die prekäre Kölner Lage im Abstiegskampf weiter verschärft. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Die 1. FC Köln unterlag beim Rückrundenauftakt der Bundesliga 0:3 (0:2) bei der TSG Hoffenheim. Damit bleiben die Rheinländer mit mageren 15 Punkten auf dem Relegationsplatz. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

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Kramaric per Hand- und Foulelfmeter (7. und 75.) sowie Christoph Baumgartner (28.) per Hacke trafen für die Hoffenheimer (22 Zähler), die den sechsten Sieg in Folge gegen den FC feierten. Im Hinspiel (3:2) hatte Vize-Weltmeister Kramaric sogar dreimal getroffen. 

Für die Kölner scheiterte Anthony Modeste mit einem Foulelfmeter an Oliver Baumann (78.). Der TSG-Schlussmann hatte schon beim Sieg bei Hertha BSC am Dienstag (3:0) einen Elfmeter pariert.

"Wir verteidigen einfach zu dumm. Hoffenheim schießt drei Tore und weiß selber nicht wie", sagte FC-Profi Marius Wolf bei Sky: "Wenn du solche Tore bekommst, kannst du nicht gewinnen. Das müssen wir schnellstens abstellen."

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Kramaric bricht Olic-Rekord

Kramaric ist nun der erfolgreichste kroatische Torschütze in der Bundesliga. Der 29-Jährige hat nach seinen beiden Treffern am Sonntag nun in 146 Partien 74 Tore für die Kraichgauer erzielt.

Damit ist der Angreifer nicht nur Rekordtorschütze seines Klubs, sondern hat auch Ex-Profi Ivica Olic als treffsichersten Kroaten übertroffen. Olić hatte es bei den Stationen Hamburger SV, FC Bayern München, VfL Wolfsburg auf insgesamt 72 Treffer gebracht.

"Ich bin glücklich. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das schaffen kann", sagte Kramaric über die Bestmarke. (Die Tabelle der Bundesliga)

In dieser Saison erzielte Kramaric bereits zwölf Saisontore, obwohl er im Herbst nach einer Corona-Erkrankung wochenlang gefehlt hatte.

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Modeste scheitert per Elfmeter

Der Erfolg der Kölner unter der Woche bei Schlusslicht Schalke 04 (2:1) war offenbar nur ein Strohfeuer - es war der einzige Dreier in den zurückliegenden sieben Partien. 

Beim Geisterspiel in Sinsheim wollten sich die Kölner, die ohne Sebastian Andersson, Florian Kainz und Rafael Czichos auskommen mussten, zunächst auf die Defensive konzentrieren. Das ging an der alten Wirkungsstätte von Trainer Markus Gisdol allerdings schief. Nach einem Handspiel von Sava-Arangel Cestic traf Kramaric früh vom Punkt.

Nach dem Rückstand kam der FC, der am kommenden Sonntag auf den direkten Konkurrenten Arminia Bielefeld trifft, etwas besser ins Spiel. Die Kraichgauer, die am Samstag bei Spitzenreiter Bayern München ran müssen, agierten in dieser Phase zu passiv.

Dennoch sorgte Kramaric bei einem Konter für Gefahr (27.). Im Anschluss an die folgende Ecke traf Baumgartner traumhaft per Hacke.

Gisdol wechselt nach 30 Minuten

Gisdol reagierte umgehend und wechselte nach einer halben Stunde gleich doppelt. Cestic und Kingsley Ehizibue mussten raus, Jorge Mere und Jan Thielmann kamen. Die Maßnahme brachte neuen Schwung, doch Marius Wolf scheiterte aus kurzer an Baumann (34.). 

Kurz darauf sorgten wieder Kramaric (42.) und Ihlas Bebou (43.) auf der Gegenseite für Gefahr. Pech hatte der FC in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Wolf nach einer Ecke per Kopf den Pfosten traf.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs verloren die nach wir vor stark ersatzgeschwächten Hoffenheimer, bei denen neun Profis fehlten, die Kontrolle. Der Anschlusstreffer war für die drängenden Kölner in Reichweite.

Nach einer Stunde kam der Ex-Hoffenheimer Modeste. Es war aber kurz darauf Kramaric, der die Vorentscheidung verpasste (65.). Nachdem Modeste Baumgartner gefoult hatte, schlug Kramaric erneut vom Punkt zu

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)