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Der SC Freiburg feiert im Ländle-Derby den Sieg gegen den VfB Stuttgart. Die Badener drehen nach frühem Rückstand auf und profitieren von einem schwachen Elfmeter.

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Der SC Freiburg hat mit viel Glück seinen Höhenflug auch zum Rückrundenbeginn der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Die Breisgauer gewannen 2:1 (2:1) im baden-württembergischen Duell gegen den VfB Stuttgart. Damit hat der SC in den vergangenen zehn Partien nur eine Niederlage (1:2 bei Bayern München) kassiert und in dieser Phase 21 Punkte geholt. (Die Tabelle der Bundesliga)

Dass der Sieg heute aber glückich war, gab auch SCF-Coach Christian Streich nach dem Spiel bei Sky unumwunden zu. "Wenn es unentschieden ausgeht ist es gerechter." Auch sein Gegenüber Pellegrino Matarazzo schloss sich der Sichtweise an: "Also wenn ein Punkt heute nicht verdient gewesen wäre, dann weiß ich nicht, wann er verdient wäre."

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Der starke Bosnier Ermedin Demirovic (14.) und der Südkoreaner Woo-Yeong Jeong (37.) trafen für den Sport-Club (27 Punkte), der zum ersten Mal seit November 2012 wieder ein Heimspiel gegen den schwäbischen Rivalen gewinnen konnte.

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Der Aufsteiger aus Stuttgart (22 Zähler) hat dagegen nur eine der vergangenen sieben Partien gewonnen und steckt im Tief. Daran änderte auch das Tor des Kongolesen Silas Wamangituka (7.) nichts. Nicolas Gonzalez scheiterte mit einem Foulelfmeter am Freiburger Torwart Florian Müller (45.).

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Beim Geisterspiel im Schwarzwaldstadion dauerte es nicht lange bis zum ersten Aufreger. Nachdem der Stuttgarter Daniel Didavi zunächst an Müller gescheitert war, staubte Wamangituka ab. Es dauerte allerdings eine Weile, bis die zunächst gültige Abseitsentscheidung von Video-Schiedsrichter Florian Badstübner (Windsbach) aufgehoben wurde. Es war das zehnte Saisontor Wamangitukas. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

VfB scheitert zwei Mal am Pfosten

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Die Freiburger, bei denen Roland Sallai, Baptiste Santamaria, Mark Flekken und Chang-Hoon Kwon fehlten, ließen sich vom frühen Rückstand aber nicht aus dem Konzept bringen. Nur sieben Minuten später erzielte Demirovic mit einem abgefälschten Schuss den Ausgleich. Zuvor hatte Jeong bereits eine gute Möglichkeit (12.).

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Auch nach dem Ausgleich beruhigte sich die Partie nicht. Beide Teams spielten weiter mutig nach vorne, in beiden Strafräumen wurde es immer wieder gefährlich. Der Unterhaltungswert der Begegnung war extrem hoch. Mitte der ersten Hälfte waren es vor allem die Gastgeber, die dem zweiten Tor nahe waren.

Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde der VfB wieder stärker, Gonzalez hatte eine gute Chance (37.). Den Treffer markierte Sekunden später aber Jeong auf der Gegenseite nach einem groben Fehler des Stuttgarter Verteidigers Pascal Stenzel, der dafür in der Pause ausgewechselt wurde.

In der Saison 2018/19 hatte Jeong jeweils ein Spiel in der Bundesliga und in der Champions League für den FC Bayern bestritten.

Das war es aber immer noch nicht im aufregenden ersten Durchgang. Gonzalez durfte nach einem Foul von Janik Haberer am brandgefährlichen Wamangituka vom Punkt ran. Sein Strafstoß kam allerdings einer Rückgabe gleich. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhten die Gäste noch einmal die Schlagzahl, die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo drängte auf den Ausgleich. Die beste Chance in dieser Phase vergab erneut der Argentinier Gonzalez (55.). Freiburg konnte sich auch nach rund einer Stunde nur selten befreien, das Tor für den VfB lag in der Luft. Erik Thommy (87.) und Gonzalez (90.) trafen noch den Pfosten.