Lesedauer: 3 Minuten

Sinsheim - Der SC Freiburg gewinnt nach einer fulminanten ersten Halbzeit bei der TSG Hoffenheim. Die Breisgauer feiern damit ihren vierten Saisonsieg in Serie.

Anzeige

Der SC Freiburg hat seine Siegesserie auch zu Beginn des neuen Jahres fortgesetzt. Die Breisgauer gewannen am 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga 3:1 (3:0) im badischen Duell bei der TSG Hoffenheim und holten damit den vierten Dreier in Folge. Eine solche Erfolgsserie hat der SC bisher nur einmal im Jahr 2001 geschafft. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Der CHECK24 Doppelpass mit Rudi Völler und Sandro Wagner - am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Anzeige

Beim Geisterspiel in Sinsheim waren die Freiburger gleich zu Beginn hellwach. Die Führung durch Baptiste Santamaria (7.) nach Vorarbeit von Kapitän Christian Günter und Stürmer Ermedin Demirovic fiel nicht überraschend. 

Hoffenheim muss zweimal früh wechseln

Bitter für die TSG war nicht nur das Gegentor, sondern auch die Verletzung von Sebastian Rudy in dieser Szene. Der Mittelfeldspieler blieb im Rasen hängen und verdrehte sich in seinem 300. Bundesliga-Spiel das Knie. Für Rudy kam Melayro Bogarde in die Partie. (Die Tabelle der Bundesliga)

Das Pech blieb den Kraichgauern auch in der Folge treu. Nur wenige Minuten nach Rudy musste auch Verteidiger Kevin Akpoguma verletzt raus, für ihn brachte Trainer Sebastian Hoeneß in der 17. Minute den Dänen Robert Skov. 

Auch interessant

Die Hoffenheimer, bei denen ohnehin schon Florian Grillitsch, Dennis Geiger, Pavel Kaderabek, Havard Nordtveit, Benjamin Hübner, Ermin Bicakcic, Konstantinos Stafylidis und der gesperrte Stefan Posch fehlten, mussten sich nach den beiden frühen Wechseln erst einmal sammeln. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Den Gastgebern gelang bis Mitte der ersten Hälfte so gut wie nichts. Dagegen lag der zweite SC-Treffer in der Luft. Vincenzo Grifo (34.) erhöhte vom Punkt, nachdem Bogarde den Ball an die Hand bekommen hatte. Es war das siebte Saisontor des italienischen Nationalspielers.

Hoeneß: "Es ist sehr ernüchternd"

Das Eigentor von Kasim Adams (42.) setzte der ganz schwachen Vorstellung der Hoffenheimer vor der Pause die Krone auf. "Es ist sehr ernüchternd. Wir haben uns den Start ins neue Jahr ganz anders vorgestellt. Der Verlauf der ersten Hälfte passt perfekt in das Drehbuch eines Horrorfilms", ärgerte sich Sebastian Hoeneß.

Auch Kapitän Oliver Baumann haderte nach Schlusspfiff: "Ich bin total angefressen. Es geht so nicht, wie wir verteidigen. Wir bekommen extrem viele einfache Gegentore."

Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden

Zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich trotz der gesteigerten Bemühungen der Gastgeber kaum etwas am Spielverlauf, Freiburg blieb das bessere Team. Der Treffer von Ihlas Bebou (58.) fiel mehr oder weniger aus dem Nichts.

Kurz darauf vergab Andrej Kramaric die Chance zum Anschlusstor (61.), Freiburg ließ sich in dieser Phase in die Defensive drängen. Nach 70 Minuten hatte sich der SC aber wieder weitgehend vom Druck befreit, bei einem Skov-Freistoß parierte Florian Müller stark (85.). Bundesliga: Torjäger der Saison 2020/21

-----

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)