Christopher Nkunku (r.) erzielte sein drittes Saisontor
Christopher Nkunku (r.) erzielte sein drittes Saisontor © Imago
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Leipzig und München - RB Leipzig setzt sich im Bundesliga-Topspiel gegen Bayer Leverkusen durch. Das Team von Julian Nagelsmann bleibt damit am FC Bayern dran.

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RB Leipzig hat seinen Status als Bayern-Jäger Nummer eins behauptet.

Die Mannschaft von Julian Nagelsmann setzte sich in einem intensiven Bundesliga-Topspiel gegen Bayer Leverkusen mit 1:0 (0:0) durch und festigte Platz zwei. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

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Der Rückstand auf Tabellenführer FC Bayern, der am Nachmittag mit einem 4:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim vorgelegt hatte, beträgt allerdings weiterhin stolze sieben Punkte. (Die Tabelle der Bundesliga)

Der CHECK24 Doppelpass mit Jochen Schneider und Volker Struth am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Bayern-Jäger? RB Leipzig lauert auf Ausrutscher

"Es ist wichtig, dass wir uns auf uns konzentrieren und weiterhin versuchen, unsere Spiele zu gewinnen", sagte RB-Keeper Peter Gulacsi bei Sky: "Nach vorne schauen können wir erst, wenn die Bayern auch Punkte verlieren."

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Die Jagd auf den Titelverteidiger war auch für Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff eher kein Thema. "Wir wollen wieder in die Champions League, das war schon vor der Saison unser Ziel", sagte Mintzlaff und fügte mit Blick auf die 2:3-Niederlage vor Wochenfrist beim FSV Mainz 05 hinzu: "Wir haben nach dem Dämpfer in Mainz eine gute Reaktion gezeigt." Auch sein Trainer Julian Nagelsmann war die Bedeutung des Erfolgs bewusst: "Ich kenne die Tabellensituation."

Leverkusen verliert den Anschluss

Während die Leipziger nach der überraschenden Pleite Abstiegskandidaten zurück in die Spur fanden, kassierten die Leverkusener den nächsten Rückschlag. Nach nur einem Sieg in den vergangenen sieben Ligaspielen verliert die Werkself in der Spitzengruppe allmählich den Anschluss, am Sonntag könnte das Team von Peter Bosz auch noch aus den Champions-League-Rängen rutschen.

"Wir müssen nicht alles schlechtreden", meinte Mittelfeldspieler Kerem Demirbay dennoch: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, waren aber nicht zwingend genug."

Christopher Nkunku (51.) traf im Nachsetzen mit einem wuchtigen Schuss aus etwa 14 Metern für die Leipziger. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Vor dem Anpfiff forderte Nagelsmann wieder mehr Leichtigkeit im Leipziger Spiel. Ohne den am Knie verletzten Emil Forsberg bemühten sich die Gastgeber um Dominanz. Immer wieder versuchte RB in der Anfangsphase, hinter die Kette der Gäste zu kommen. Die erste gute Chance hatte Nkunku (4.), der aus spitzem Winkel vorbei zielte und den besser postierten Angelino nicht sah.

RB Leipzig mit mehr Zug zum Tor - Leverkusen zu harmlos

Leverkusen, das von Leipzig gewohnt früh angelaufen wurde, kam zunächst nur schwer durch die Reihen. Die Rheinländer verzichteten zu Beginn auf die Stoßstürmer Lucas Alario und Patrik Schick und konnte Moussa Diaby sowie Leon Bailey im ersten Durchgang nicht entscheidend in Position bringen. Allgemein war zu merken, dass die beiden besten Defensiven der Liga aufeinander treffen (Leipzig 17, Leverkusen 18 Gegentore vor der Partie).

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In der Folge spielten die Platzherren flüssiger und kreierten aussichtsreiche Chancen. Nach einer tollen Kombination über Kevin Kampl, Nkunku und Dani Olmo traf Angelino (18.) die Volley-Abnahme jedoch nicht voll und schoss über das Bayer-Tor. Auch ein direkter Freistoß des Spaniers (28.) ging nur knapp über das Gehäuse, da die Leverkusener Mauer den Ball noch abfälschte. Gegen Ende des ersten Durchgangs wurde die Begegnung härter, Fouls und kleine Auseinandersetzungen unterbrachen den Spielfluss.

Leipzig scheitert zwei Mal am Aluminium

Kurz nach der Pause schoss Nkunku die Hausherren die Führung. Sein erster Versuch wurde noch von Bayer-Talent Florian Wirtz abgeblockt, der zweite Versuch aus rund 13 Metern aber war erfolgreich. RB war auch danach gefährlicher und hätte erhöhen können. Erst traf Mittelstürmer Alexander Sörloth (62.) nur den Pfosten, den Nachschuss von Olmo hielt Bayer-Torwart Lukas Hradecky glänzend. Leverkusen gab sich im Anschluss nicht auf, hielt mit aller Macht dagegen.

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Kurz vor Schluss scheiterte Lucas Alario (89.) aus kurzer Distanz an Peter Gulacsi. In der Nachspielzeit setzte Marcel Sabitzer einen Freistoß (90.+4) an die Latte - Sekunden später war Schluss.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)