Mainz-Spieler Moussa Niakhate verschuldete beide Elfmeter - Silva verwandelte jeweils
Mainz-Spieler Moussa Niakhate verschuldete beide Elfmeter - Silva verwandelte jeweils © Imago
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München und Mainz - Frankfurt gelingt im 13. Anlauf in Mainz ein Sieg. Zu verdanken hat die Eintracht dies Silva und der Schussligkeit von Niakhate. Das Debüt von Svensson misslingt.

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Neuer Trainer, altes Leid: Auch unter Bo Svensson taumelt der FSV Mainz 05 immer stärker dem Abstieg aus der Bundesliga entgegen.

Bei seinem Debüt als Cheftrainer der Rheinhessen musste der Däne am 15. Spieltag ein 0:2 (0:1) im Rhein-Main-Derby gegen Eintracht Frankfurt hinnehmen. Durch den Sieg von Schalke 04 gegen die TSG Hoffenheim stürzte Mainz sogar auf den letzten Platz ab. (Die Tabelle der Bundesliga)

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"Am Trainer lag es sicher nicht, er hat uns gut eingestellt", sagte der Mainzer Robin Hack: "Aber wir haben gerade in der ersten Halbzeit nicht gezeigt, dass wir den Siegeswillen im Derby gegen Frankfurt haben. Dieser Siegeswille muss wiederkommen, sonst wird es ganz schwer."

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Mit weiter nur sechs mickrigen Punkten auf dem Konto wird die Mission Klassenerhalt immer schwieriger - auch angesichts des Mammut-Programms. Am kommenden Samstag gastieren die 05er bei Vizemeister Borussia Dortmund, danach folgen schwierige Heimspiele gegen den VfL Wolfsburg und RB Leipzig. (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

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Dritter Sieg in Folge dank Silva

Durch die Treffer von André Silva (24./72., beide Foulelfmeter) beendete die Eintracht hingegen eine schwarze Serie und feierte im 13. Gastspiel den ersten Bundesligasieg überhaupt in Mainz.

Gleichzeitig jubelten die Frankfurter über den dritten Dreier in Serie und nehmen mit nun 23 Punkten die Europacupplätze immer mehr ins Visier. 

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Eine Besonderheit im Spiel war, dass Schiedsrichter Bastian Dankert gleich viermal auf den Elfmeterpunkt zeigte, zweimal auf beiden Seiten. Allerdings wurden beide Elfer-Entscheidungen pro Mainz durch den Videobeweis wieder zurückgenommen.

Mainz attackiert Eintracht früh

Der frühere Publikumsliebling Svensson, der von 2007 bis 2019 in Mainz bereits als Spieler und Juniorentrainer tätig war, hatte von seiner Mannschaft eine Rückkehr zu den "Mainzer Tugenden" Leidenschaft und Zusammenhalt gefordert - entsprechend engagiert begannen die 05er.

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Mainz attackierte die Eintracht früh und investierte viel, in der Offensive waren die Bemühungen der Gastgeber aber oft zu überhastet und ungenau.

Frankfurt gelang es immer wieder, das Mainzer Pressing mit schnellen Kombinationen zu überspielen. Nach einem Steilpass von Amin Younes zog Moussa Niakhate SGE-Stürmer Silva im Strafraum am Trikot, der ging zu Boden und verwandelte den fälligen Strafstoß zur Führung. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Nach dem 1:0 gewann Frankfurt immer mehr Kontrolle, Mainz lief oft nur noch hinterher. Gefährlich wurde es vor beiden Toren jedoch kaum, das änderte sich aber direkt nach dem Seitenwechsel, die Eintracht kam bissig aus der Kabine. Erst strich ein Distanzschuss von Ex-Weltmeister Erik Durm knapp über die Latte, wenige Augenblicke später köpfte Silva aus kurzer Distanz zu hoch (beide 48.).

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Trapp und VAR retten Frankfurts Führung

Und auch Mainz wachte auf und tauchte sogar auf einmal brandgefährlich vor Frankfurt-Keeper Kevin Trapp auf. Erst verfehlte Jonathan Burkardt (54.) das Tor aus spitzem Winkel, zwei Minuten später köpfte er an den Pfosten, und auch eine dritte Großchance (64.) vergab der 20-Jährige gegen den herausstürmenden Trapp. "Es ist total bitter. Ich vergebe zwei, drei Chancen echt kläglich", sagte Burkardt genervt.

Kurz darauf sprach Dankert den Mainzern zunächst sogar einen Elfmeter zu - er nahm diesen unter den Protesten der 05-Spieler allerdings wieder zurück, da Djibril Sow mit seinem hohen Bein den gefallenen Leandro Barreiro wohl doch nicht am Kopf getroffen hatte.

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Zehn Minuten später wurde es noch schlimmer - und wieder stand Niakhate im Mittelpunkt, der Eintrachts Abwehrspieler Martin Hinteregger im Strafraum umgerissen hatte. Und auch diesmal blieb Silva (72.) eiskalt. 

In der 89. Spielminute zeigte Schiedsrichter Dankert dann zum vierten Mal im Spiel auf den Punkt nach einem Handspiel von Almamy Touré. Der Videobeweis griff aber ein und korrigierte berechtigterweise auf Freistoß, da das Vergehen knapp außerhalb des Strafraums stattgefunden hatte.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)