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München - Der englische Twitter-Account von Union Berlin erhält nach dem Schlusspfiff Anerkennung vom FC Bayern und übt daraufhin Kritik an der TV-Geldverteilung.

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Eigentlich gab es für alle, die es mit Union Berlin halten, am Samstagabend wenig Grund, unzufrieden zu sein.

Hatte man doch im Abendspiel dem amtierenden Triple-Sieger FC Bayern München einen Punkt (1:1) abgetrotzt - und das ohne den verletzten Topscorer Max Kruse.

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Trotzdem gab es nach dem Spiel Kritik von Seiten der Eisernen. Diese betraf jedoch viel weniger das Spiel selbst oder den Gegner als den jüngsten Beschlüssen abseits des Platzes.

Twitter-Account von Union Berlin kritisiert TV-Geldverteilung

So antwortete der englische Twitter-Account von Union Berlin auf den Tweet des englischen Bayern-Accounts "Gutes Spiel" mit "Fair Play = Faire Verteilung von TV-Geldern".

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Der Admin spielte damit auf die am vergangenen Montag beschlossene Neu-Verteilung der TV-Gelder für die kommenden vier Jahre an.

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Die Kritik dürfte sich vor allem gegen die Säule "Nachhaltigkeit" richten, die das Abschneiden der Vereine in den letzten 20 Jahren berücksichtigt. In dieser Säule liegt Union hinsichtlich der dem Verein in den kommenden Jahren zustehenden Einnahmen mit nur 0,93 Millionen hinter vier Zweitligisten, darunter dem Hamburger SV, dem satte 2,52 Millionen Euro zustehen. (Mehr Informationen zur TV-Geldverteilung)

Dass der Tweet des internationalen Accounts jedoch nicht zwangsläufig die Meinung des Vereins widerspiegelt zeigt sich unter anderem darin, dass der deutsche Account der Eisernen auf eine derartige Kritik verzichtete und mit einem Faustgruß auf einen Tweet der Bayern mit der Überschrift "Fair Play" antwortete.