Die Ultras des FC Schalke legen gegen den Vorstand nach
Die Ultras des FC Schalke legen gegen den Vorstand nach © Imago
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Die Auseinandersetzungen zwischen dem Vorstand des Bundesliga-Tabellenletzten Schalke 04 und Teilen der Fans gehen weiter.

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Die Auseinandersetzungen zwischen dem Vorstand des Bundesliga-Tabellenletzten Schalke 04 und Teilen der Fans gehen weiter. Die Ultras Gelsenkirchen erneuerten ihre Kritik an der Vereinsführung und forderten personelle Konsequenzen. "Es ist an der Zeit, auszumisten und den angekündigten Neuanfang mit unbelasteten Personen endlich anzugehen", schreiben die Ultras in einem offenen Brief auf ihrer Homepage.

Der Vorstand hatte zuvor die Angriffe vor allem auf den Marketingvorstand Alexander Jobst energisch zurückgewiesen. "Es ist eine Grenze überschritten, wenn Einzelne namentlich zum Buhmann ausgerufen oder zum Alleinschuldigen erklärt werden sollen", hieß es auf der Vereins-Homepage. 

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Die Ultras kritisieren nun eine "unvergleichliche Dünnhäutigkeit", die zu "einer Verschlimmerung der Lage" führe. "Ihr habt Schalke schlicht und ergreifend nicht verstanden", heißt es weiter. Noch einmal verweist die Fangruppierung auf die rassistischen Äußerungen des mittlerweile zurückgetretenen Aufsichtsratschefs Clemens Tönnies und die "Härtefallregelung" für die Erstattung bereits gezahlter Eintrittsgelder für die Geisterspiele. 

Schalke steckt nach 26 Bundesligaspielen in Folge ohne Sieg nicht nur sportlich in einer existenziellen Krise. Der Klub ist außerdem mit mehr als 200 Millionen Euro verschuldet. Jobst wird unter anderem vorgeworfen, in der Coronakrise mit ihren enormen wirtschaftlichen Folgen die Ausgliederung der Profiabteilung zu forcieren. Außerdem vermissen die Fans die versprochene Transparenz und kritisieren die intensive internationale Vermarktung des Traditionsklubs vor allem in China.