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Hans-Günter Becker, Kapitän der legendären Bundesliga-Mannschaft von Tasmania Berlin, rechnet mit einem Ende der Sieglos-Serie von Schalke 04.

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Hans-Günter Becker, Kapitän der legendären Bundesliga-Mannschaft von Tasmania Berlin, rechnet mit einem baldigen Ende der Sieglos-Serie des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 - wenn die Königsblauen sich auf wesentliche Tugenden besinnen. "Wenn sie nur Einsatzwillen, Kampfgeist sowie mannschaftliche Geschlossenheit zeigen und das wirkliche Kerle sind, dann glaube ich, dass sie erstmal da unten rauskommen und dass der Rekord bei uns verbleibt", sagte Becker im Gespräch mit dem SID.

Tasmania war in seiner einzigen Bundesliga-Saison (1965/66) 31 Spiele ohne Sieg geblieben, die in dieser Liste zweitplatzierten Schalker stehen vor dem Gastspiel beim FC Augsburg am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei 26 Spielen.

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Vor allem der Zusammenhalt in der Mannschaft sei in Krisenzeiten entscheidend. "Bei uns war es so, dass wir uns trotz der Misserfolgsserie immer wieder vorgenommen haben, dass wir als Mannschaft nicht auseinanderfallen, dass wir zusammenhalten und kämpfen und die Einstellung stimmen muss", sagte der 82-jährige "Atze" Becker: "Jeder Einzelne muss auch für sich das Beste geben. Wenn das rübergebracht wird, vom Trainer und den gesamten Vorstand, und jeder bis an seine wirkliche Grenze geht, dann wird alles gut für Schalke." 

Sollten die Gelsenkirchener dennoch den Uralt-Rekord brechen, wäre das für Becker zu verschmerzen. "Tasmania hat ja nicht nur diesen Rekord, es gab ja mehrere", sagte er.