Robert Lewandowski wäre beinahe gar nicht zum FC Bayern gekommen
Robert Lewandowski wäre beinahe gar nicht zum FC Bayern gekommen © Imago
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München - Der Weltfußballer wäre um ein Haar in Manchester statt in München gelandet, wie er dem französischen Magazin France Football in einem Interview eröffnete.

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Robert Lewandowski hat im Interview mit France Football verraten, dass er im Sommer 2012 vor einem Wechsel  zu Manchester United gestanden hat.

"Nach meinem zweiten Jahr in Dortmund hatte ich ein Gespräch mit Sir Alex Ferguson", erklärte der frisch gekürte Weltfußballer dem Magazin. "Er wollte, dass ich nach Manchester komme. Ich hatte sehr großes Interesse daran. Ja, ich kann sogar sagen, dass ich bereit war."

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Doch die Borussia habe ihn nicht gehen lassen wollen.

Stattdessen verließ Lucas Barrios den BVB, dem Lewandowski auf dem Weg zu seinem zweiten Meistertitel mit den Schwarz-Gelben den Rang abgelaufen hatte. (Service: Bundesliga-Spielplan)

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Eine wichtige Grundlage seines Erfolgs sei seine Geduld und Beharrlichkeit. Er wolle ständig dazulernen, weil er wisse, dass seine Zeit auf dem Platz begrenzt sei. "Das Problem ist, dass viele Leute wollen, dass das sofort sichtbar wird, woran man im Hintergrund arbeitet", erklärte Lewandowski. (Service: Bundesliga-Tabelle)

Aber eine Weiterentwicklung vollziehe sich eben nicht von jetzt auf gleich. "Wenn Sie etwas jeden Tag üben, können Sie den Effekt erst drei oder sechs Monate später erkennen, nicht am nächsten Tag."

Lewandowski lädt Messi und Ronaldo an seinen Tisch

Dass er im Alter von 32 Jahren nun endlich in einem Atemzug mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo genannt wird, findet Lewandowski nur bedingt richtig, stellt sein Licht aber auch nicht unter den Scheffel.

"Messi und Ronaldo sind schon sehr lang an der Spitze, und das macht sie unvergleichlich", sagte der Münchner. Im Bezug auf ein Zitat von Antoine Griezmann, der vor zwei Jahren sagte, er sitze jetzt am selben Tisch wie Messi und Ronaldo, meinte er, er sei zwar nicht am selben Tisch wie die beiden Dominatoren des Weltfussballs des letzten Jahrzehnts. Da er aber in Sachen Leistung und Tore ziemlich gut sei, könne er sie aber nun berechtigterweise "einladen, an meinem Tisch zu essen".