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Der ehemalige S04-Torwart Oliver Reck hat einen eindringlichen Appell an die Profis des krisengeschüttelten Bundesliga-Tabellenletzten gerichtet.

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Der ehemalige Torwart Oliver Reck hat einen eindringlichen Appell an die Profis des krisengeschüttelten Bundesliga-Tabellenletzten Schalke 04 gerichtet.

"Man muss sich an die Grundtugenden erinnern und verinnerlichen, was es heißt, für den FC Schalke 04 zu arbeiten und Fußball zu spielen", sagte der ehemalige Nationalkeeper im Interview mit den Funke-Medien.

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Das sehe der 55-Jährige im Moment überhaupt nicht. "Ich hoffe, dass es schon gegen Leverkusen anders sein wird. Dieses Leiden muss endlich ein Ende haben. Die Schalker Seele brennt."

Die Sieglosserie von 25 Bundesligapartien in Folge stimme ihn traurig, er "leide so sehr wie die Schalke-Fans. Denn ich bin einer von ihnen. Wir leiden jeden Tag zusammen". 

Recks Analyse der Misere der Königsblauen: "Seit längerer Zeit ist es so, dass die Entscheidungen, die gefallen sind, nicht richtig waren. Seit Wochen, Monaten war gefühlt alles falsch, was die Verantwortlichen entschieden haben." 

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Oliver Reck: Das ist das größte Problem auf Schalke

Der Verein könne wirklich froh sein, "dass man ohne Publikum spielt. Ich weiß und will es mir gar nicht ausmalen, was auf Schalke dann los wäre. Ich sag mal so: Die Leute würden ihren Unmut schon kundtun", so der Ex-Schalker, -Bremer und -Offenbacher.

Das größte Problem sei, dass "die Spieler nicht wissen, was Schalke für die Menschen bedeutet. Nicht nur in Gelsenkirchen, im ganzen Ruhrgebiet gibt es Menschen, die für Schalke leben. Schalke ist für viele Menschen eine Religion. So etwas gibt es eigentlich kein zweites Mal in Deutschland."