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Lukas Podolski ist zu Gast im Podcast "Einfach mal Luppen" von Toni und Felix Kroos. Der Ex-Nationalspieler spricht auch über seine Zeit beim FC Bayern.

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Lukas Podolski war im Podcast "Einfach mal Luppen" von Toni Kroos und seinem Bruder Felix zu Gast. Der Weltmeister von 2014 sprach unter anderem über seine Zeit beim FC Bayern und seine Auslandserfahrungen.

"Viele sagen, ich sei bei den Bayern gescheitert. Das sehe ich nicht so", stellte der 35-Jährige klar. Seine Rückkehr zum 1. FC Köln sei in den Augen vieler Beobachter ein "Rückschritt" gewesen. Doch sein darauffolgender Sprung zum FC Arsenal habe gezeigt, dass "die Rückkehr nicht ganz so falsch" war.

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Podolski: "Die Zeit bei den Bayern war hilfreich"

"Die Zeit bei den Bayern war sehr hilfreich. Ich habe sehr viele Leute kennengelernt, bin weg aus meinem Umfeld in Köln. Ich bin zum ersten Mal aus dem Haus meiner Eltern weg." Aber: "Vielleicht war ich damals zu jung."

"Man kennt ja die Bayern. Man darf sich wenig Fehler erlauben, muss immer performen", erläuterte Podolski. Nach drei Jahren bei den Münchnern habe es neben dem 1. FC Köln noch weitere Interessenten für ihn gegeben, unter anderem aus der Premier League. 

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"Aber ich wollte unbedingt wieder zurück zu meinen Freunden, meiner Familie und zum 1. FC Köln. Wir haben es irgendwie geschafft, dass Köln mich wieder zurückholen konnte." (Tabelle der Bundesliga)

Podolski bereut Inter-Wechsel

Der Linksfuß verbrachte in der Folge drei erfolgreiche Jahre bei den Geißböcken, in denen er insgesamt 33 Bundesligatore schoss. Daraufhin wechselte er zum FC Arsenal und eine kleine Reise um die Welt begann. Seitdem war Podolski in England, Italien, Japan und der Türkei aktiv, wo er noch heute spielt.

"Ich habe [in England] eine neue Sprache und Kultur kennengelernt, neue Menschen kennengelernt. Das gibt einem etwas fürs Leben. Gleiches gilt für die fast drei Jahre in Japan und in der Türkei. Das macht einfach Spaß."

Lediglich seine Station bei Inter Mailand bereut der Stürmer. "Ich würde mich nicht noch einmal ausleihen lassen. Man geht inmitten einer Saison irgendwo hin, und muss dort direkt funktionieren." (Tabelle der Serie A)

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Aber auch dieser negativen Zeit kann er etwas Gutes abgewinnen: "Es war kein guter Schritt, war aber auch eine Erfahrung, zu erkennen, dass so ein Ausleihgeschäft für einen selbst nichts ist. Dann weiß man das auch für die späteren Stationen."

Toni Kroos pflichtet Podolski bei

Insgesamt steht für Podolski aber fest: "Ich würde diese Auslandserfahrung nochmal machen."

Schon die Reisen mit der Nationalmannschaft hätten ihm immer sehr gut gefallen. "Man reist, erlebt, lernt Leute kennen, kann sich Städte angucken. Das sind geil Erfahrungen fürs Leben. Es gibt auch Fußballer wie zum Beispiel Philipp Lahm, die bleiben 15 Jahre bei einem Verein. Das ist auch nicht verkehrt. Aber ich würde es genau so noch einmal machen."

Podcast-Gastgeber Toni Kroos kann seinem ehemaligen Kollegen in diesem Punkt nur beipflichten: "Ich sehe das genauso. Ich finde, das ist immer eine Top-Erfahrung. Wie andere Länder einen sehen, auf einen wirken, wie auch andere Länder Deutschland sehen."