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Gladbachs Stürmer-Star Marcus Thuram wird aufgrund seiner Spuck-Attacke eine lange Sperre absitzen müssen, die auch für den DFB-Pokal gilt.

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Marcus Thuram von Borussia Mönchengladbach erhält nach seiner Spuckattacke gegen Stefan Posch von der TSG 1899 Hoffeneim eine Sperre für sechs Spiele, wie der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Montag mitgeteilt hat.

Von der Sperre, die für die Bundesliga sowie für den DFB-Pokal gilt, sind fünf Spiele direkt zu verbüßen. Die sechste Partie wird bis zum 21. Dezember 2021 zur Bewährung ausgesetzt.

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Darüber hinaus muss der französische Natonialspieler eine Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro zahlen.

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Die Gladbacher selbst bestraften Thuram mit einer Geldstrafe in Form eines Monatsgehalts, das einem sozialen Zweck zugutekommen soll.

Rose und Thuram entschuldigen sich für Spuckattacke

Im vergangenen Heimspiel gegen Hoffenheim (1:2) hatte der Franzose Gegenspieler Stefan Posch aus kurzer Entfernung ins Gesichts gespuckt und dafür in der 79. Minute die Rote Karte gesehen.

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Gladbachs Coach Marco Rose entschuldigte sich dafür nach dem Schlusspfiff umgehend im Namen des Vereins - später am Abend tat das auch Thuram via Twitter.

Sportdirektor Max Eberl hatte nach einem Gespräch mit dem Profi erklärt, dass sich Thuram "nochmal bei mir und damit beim Verein für sein Verhalten entschuldigt. Marcus ist am Boden zerstört, und er hat mir glaubhaft versichert, dass er Stefan Posch nicht absichtlich angespuckt hat. Marcus bleibt der Mensch, den wir kennen, und wir lassen ihn nicht fallen".

Im Pokalspiel am Dienstag bei der SV Elversberg (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) steht der 23-Jährige nicht zur Verfügung.