Der FC Bayern hatte gegen einen Ticket-Händler geklagt
Der FC Bayern hatte gegen einen Ticket-Händler geklagt © FIRO/FIRO/SID
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Der FC Bayern erringt im Rechtsstreit um den Weiterverkauf von Eintrittskarten zu seinen Heimspielen einen Sieg. Noch ist das Urteil aber nicht final.

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Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München hat im Rechtsstreit um den Weiterverkauf von Eintrittskarten zu seinen Heimspielen einen Sieg errungen.

Die auf Unlauteren Wettbewerb (UWG) spezialisierte 39. Zivilkammer am Landgericht München I untersagte einem professionellen Anbieter, Tickets des Vereins zu erwerben und auf dem Zweitmarkt weiterzuverkaufen.

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Sie gab der Klage des FC Bayern damit überwiegend statt. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Streit um Weiterverkauf von Bayern-Tickets

Der Beklagte hatte Eintrittskarten für die Heimspiele der Münchner von Erstkunden oder Dritten erworben, um sie dann zu einem höheren Preis zu veräußern. Diese Praxis untersagte ihm nun das Gericht, zugleich verurteilte es den Händler zur Zahlung von Schadenersatz sowie der Übernahme der Kosten des FC Bayern. 

In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des FC Bayern ist eine Weitergabe von Tickets an professionelle Händler oder ein Verkauf auf nicht autorisierten Zweitmarktplattformen verboten.

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Der FC Bayern hatte im Februar 2019 einen Testkauf bei dem Händler vorgenommen, es ging um zwei Tickets für das Heimspiel im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Liverpool am 13. März 2019.

Der Beklagte verlangte einen Gesamtbetrag in Höhe von 6500 Euro, der Originalpreis lag bei insgesamt 1200 EUR. Beim Testkauf erhielten die Bayern zudem ein Schreiben, in dem sie aufgefordert wurde, bei der Einlasskontrolle wahrheitswidrige Angaben über die Herkunft der Karten zu machen.

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