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München - Manuel Neuer verrät seinen größten Wunsch und spricht über die sportlichen Ziele 2021. Er zeigt auf, wie sich die Mannschaft wegen Corona neu erfinden musste.

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"Wir blicken für 2021 optimistisch nach vorne." Mit diesem Satz richtet Manuel Neuer in der Januar-Ausgabe des FC Bayern Mitgliedermagazins 51 seine Worte an die Fans.

Das kann der deutsche Rekordmeister, der neben der Meisterschaft unter anderem auch die Champions League und den DFB Pokal gewonnen hat, sportlich natürlich auch. (Ergebnisse & Spielplan der Bundesliga)

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Trotzdem war es aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie gewiss kein normales Jahr. 

Trotz der zahlreichen Titel hat sich der größte Wunsch des Welttorhüters bislang deshalb noch nicht erfüllt: "Unser größter Wunsch für das neue Jahr ist, da sind wohl alle Menschen vereint, dass diese Pandemie bald überwunden wird."

Neuer: Das ist unser nächstes großes Ziel 

Auch sportlich wollen sich die Münchner nach der Triple-Erfolgssaison 2019/20 noch lange nicht zufrieden geben. 

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"Für unsere Mannschaft steht 2021 bald der nächste große Titel an. Der Gewinn der Klub-WM 2013 war ein tolles Erlebnis. Wir haben es uns nun wieder als Champions League-Sieger erarbeitet, mit diesem Titel Geschichte zu schreiben. Diese Chance wollen wir wahrnehmen. Für den Verein, für uns selbst – und nicht zuletzt für unsere Fans!", erklärte er im Mitgliedermagazins 51. 

Die Münchner haben bei der Klub-WM die Chance, den sechsten Titel binnen weniger Monate zu gewinnen. 

Diese wurde wegen der Corona-Pandemie von Dezember ins neue Jahr verschoben worden. Der Champions-League-Sieger steigt am 8. Februar ins Halbfinale ein, das Finale findet drei Tage später statt. 

Aber auch da werden die Münchner aller Voraussicht nach wieder, wie auch bei allen anderen Spielern und Titelfeiern der vergangenen Wochen, auf ihre Fans verzichten müssen.  

FC Bayern muss sich wegen Fan-Verzicht neu erfinden 

"Ihr tragt uns über die entscheidenden Meter, wenn es darauf ankommt", wandte sich der 34-Jährige voller Demut direkt an die Anhänger. 

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Der Verzicht auf die Fans brachte die Mannschaft dazu, sich neu zu erfinden. "Wir pushen uns gegenseitig mehr als früher, denn wir müssen diese Kräfte stärker von innen heraus freisetzen. Nach einer Parade habe ich selten, eigentlich nie gejubelt – heute mache ich schon mal die Faust, als ein Zeichen für uns alle, für mich: Ja, wir sind da, wir sind stark", erklärte Neuer. 

Der Welttorhüter ist stolz auf den Zusammenhalt in der Mannschaft, den er so während seiner ganzen Zeit im Profifußball noch nie erlebt habe. 

Er fordert auch die Fans auf, das Beste aus der Situation zu machen, sich ihr eigenes Stadionerlebnis zu Hause zu kreieren und erinnert sich dabei an seine Kindheit: "Wäre ich heute ein Fan, würde ich jedes Spiel im Fernsehen anschauen – wie früher als Kind. Wir hätten damals als Ausgleich zu Hause sicher eine Alternative zum Stadion geschaffen; mit meinen Eltern und meinem Bruder wäre jedes Spiel ein kleines Event geworden, ein fester Termin, an dem alle zusammenkommen."