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München - Nach dem Aus bei Borussia Dortmund meldet sich Lucien Favre erstmals zu Wort. Er bedauert die Trennung - und bewertet die Situation anders als die BVB-Bosse.

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Das 1:5 gegen den VfB Stuttgart war am Ende eine Niederlage zu viel: Am Sonntagnachmittag gab Borussia Dortmund offiziell die Trennung von Trainer Lucien Favre bekannt.

Der Schweizer selbst reagierte ebenfalls noch am Sonntag auf sein Aus beim BVB und zeigte sich enttäuscht. (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

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Favre: "Finde es sehr schade"

"Ich finde es sehr schade, dass sich unsere Wege hier trennen", sagte Favre der Deutschen Presse-Agentur: "Wir hatten zwei sehr erfolgreiche Jahre und haben eine Mannschaft, die auch in diesem Jahr am Ende eine erfolgreiche Saison gespielt hätte. Davon bin ich nach wie vor überzeugt."

Die Verantwortlichen der Schwarzgelben waren da anderer Ansicht. (Die Tabelle der Bundesliga)

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"Es fällt uns schwer, diesen Schritt zu gehen. Gleichwohl sind wir der Meinung, dass das Erreichen unserer Saisonziele aufgrund der zuletzt negativen Entwicklung in der gegenwärtigen Konstellation stark gefährdet ist und wir deshalb handeln müssen", wurde Sportdirektor Michael Zorc in einer offiziellen Mitteilung des Vereins zitiert.

Edin Terzic übernimmt beim BVB

Dafür, dass die Dortmunder ihre Saisonziele eben doch erreichen, soll nun Favres bisheriger Co-Trainer Edin Terzic sorgen. Der 38-Jährige wurde vorerst bis zum Saisonende zum Cheftrainer ernannt.

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Zum ersten Mal wird er am Dienstagabend im Auswärtsspiel bei Werder Bremen (Bundesliga: Werder Bremen - Borussia Dortmund, Di. ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) als hauptverantwortlicher Coach auf der BVB-Bank Platz nehmen.

Nach dem 11. Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison hat die Borussia bereits vier Niederlagen kassiert und belegt mit 19 Punkten lediglich den fünften Tabellenplatz.