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Matheus Cunha widersetzt sich offenbar dem von Trainer Bruno Labbadia angeordneten Reise-Verzicht. In den sozialen Medien tauchen Bilder des Hertha-Stars in einem Privatjet auf.

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Versöhnliche Nachrichten kurz vor Weihnachten: Die Reise per Privatjet von Matheus Cunha war offenbar mit seinem Verein abgesprochen. 

Wie Hertha BSC am Mittwoch gegenüber der dpa bestätigte, war der Offensivspieler tags zuvor für eine Behandlung seiner Leistenprobleme in die Schweiz geflogen. Um einen Verstoß gegen die Regeln habe es sich nicht gehandelt. Noch vor Heiligabend werde der 21-Jährige wieder in der Hauptstadt erwartet. 

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Zuvor hatten Bilder in den Sozialen Medien für Aufsehen gesorgt - zu Unrecht, wie sich nun herausstellt. 

© instagram/luzicunha

Am Dienstag tauchte in der Instagram-Story von Cunhas Lebensgefährtin Gabriela ein Video auf, das den Fußballprofi mitsamt Schwester und Mutter in einem Privatjet zeigte.

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Wenig später postete Mama auch Luzi Cunha - fotografiert aus dem Fenster des Jets - ein Bergpanorama-Bild und markierte darin den Ort Zermatt (Schweiz).

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Labbadia bittet um Reise-Verzicht

Der Ausflug der Familie Cunha wurde zunächst als Verstoß gewertet, da Hertha-Coach Bruno Labbadia seiner Mannschaft zuletzt noch ans Herz gelegt hatte, aufgrund der angespannten Corona-Lage an Weihnachten nicht ins Ausland zu reisen: "Das ist nicht schön, aber das geht der ganzen Bevölkerung so. Da sind wir leider keine Ausnahme."

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Cunha mit Lustlos-Auftritt in Freiburg

Es war das zweite Mal in nur einer Woche, dass Cunha bei der Hertha im Mittelpunkt stand. Am Sonntag, beim Auswärtsspiel der Hertha beim SC Freiburg, hatte Cunha wegen seines Lustlos-Auftritts die Gemüter bei der Alten Dame erhitzt.

"Heute haben wir uns dafür entschieden, nachdem er in der ersten Halbzeit für mich unterirdisch war. Er zieht sich selbst runter, bringt seine Leistung nicht, zieht die Mannschaft runter. Es ist sehr selten, dass ich so was mache, aber ich sage es ganz ehrlich: Ich bin total verärgert", hatte Labbadia Cunha nach der Niederlage in Freiburg stark kritisiert.