Bayer Leverkusen und der FC Bayern stehen sich im letzten Topspiel des Jahres gegenüber
Bayer Leverkusen und der FC Bayern stehen sich im letzten Topspiel des Jahres gegenüber © Imago
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Der FC Bayern will sein überragendes Jahr mit dem Sprung an die Tabellenspitze vergolden. Doch mit Bayer Leverkusen wartet im Topspiel ein starker Gegner.

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Bayer will die Nummer eins in der Tabelle bleiben, aber der FC Bayern die "Kirsche auf der Torte": Fünf Tage vor Heiligabend will sich der ungeschlagene Spitzenreiter aus Leverkusen im unverhofften Showdown am Samstag gegen den müde wirkenden Rekordmeister aus München mit dem "inoffiziellen" Titel des "Weihnachtsmeisters" beschenken (Bundesliga: Bayer Leverkusen - FC Bayern um 18.30 Uhr im LIVETICKER). 

"Wir sind gut drauf und haben einen guten Lauf", sagte Trainer Peter Bosz am Freitag mit breiter Brust: "Wir spielen guten Fußball und das Selbstvertrauen ist da." Aber auch der Triple-Gewinner mit dem frisch gekürten Weltfußballer Robert Lewandowski peilt Platz eins an. "Das ist unser Ziel", sagte Trainer Hansi Flick. Er sei mit dem Triple-Jahr "zufrieden", aber: "Es wäre die Kirsche auf der Sahnetorte, wenn wir die drei Punkte holen."

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Und der Niederländer Bosz warnte: Bayern "ist und bleibt eine Top-Mannschaft, obwohl sie nicht so gut drauf sind wie letztes Jahr", betonte der 57-Jährige: "Sie sind nur einen Punkt hinter uns, gewinnen ihre Spiele vielleicht nicht so überzeugend wie letztes Jahr, aber sie gewinnen sie. Und genau so werden wir ihnen auch begegnen."

Sané und Kimmich nur auf der Bank

Bayern-Coach Flick muss auf Leon Goretzka verletzungsbedingt verzichten, begrüßt aber wieder Rückkehrer Joshua Kimmich. Der Sechser muss aber genauso wie Shooting Star Jamal Musiala und Leroy Sané erstmal mit der Bank vorliebnehmen.

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Bei Spitzenreiter Leverkusen nimmt Bosz in der englischen Woche zwei Wechsel vor: Edmond Tapsoba und Daley Sinkgraven stehen anstelle von Mitchell Weiser und Wendell in der Startelf.

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FC Bayern München: Neuer – Süle, Boateng, Alaba, Hernandez – Tolisso – Gnabry, Müller, Coman, Davies – Lewandowski

Bayer 04 Leverkusen: Hradecky - Dragovic, Tah, Tapsoba - Amiri, Baumgartlinger, Sinkgraven - Bailey, Wirtz, Diaby - Schick

Bayer macht Havertz-Abgang vergessen

Trotz drei Monaten Terminhatz thront Leverkusen mit 19 Pflichtspielen in 94 Tagen in den Knochen an der Spitze. Namhafte Abgänge, wie der von Top-Torjäger Kai Havertz, sind längst vergessen - Bayer liegt einen Punkt vor den Bayern, deren Reserven im Gegensatz zur Werkself langsam zur Neige gehen. Während sich die Münchner nach einem unerwarteten 1:1 bei Union Berlin ein mühsames 2:1 gegen den VfL Wolfsburg erarbeiten mussten, feierte Leverkusens Tormaschine nach dem 4:1 gegen die TSG Hoffenheim einen völlig ungefährdeten und hochverdienten 4:0-Derbysieg beim 1. FC Köln. 

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Sowohl Bosz als auch Flick dürften vor allem nun darüber erleichtert sein, dass ihnen nach dem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel eine etwas verlängerte Winterpause gegönnt wird. Während die Konkurrenz am 22. und 23. Dezember vor dem Jahresabschluss noch einmal in der zweiten Runde des DFB-Pokals gefordert ist, wurden die Zweitrunden-Begegnungen der beiden Europapokal-Teilnehmer auf Mitte Januar verlegt.

So dürfen sich die Fans am Samstagabend auf einen Bundesliga-Hit freuen, in der beide Teams mit der Ruhepause vor Augen nochmal alles in die Waagschale werfen werden. Denn: "Danach ist Urlaub", sagte Leverkusens Nadiem Amiri: "Da können wir noch einmal alles reinhauen."

Flick: Leverkusen wird eine "große Aufgabe"

Verstecken werden und müssen sich vor allem die Leverkusener nicht - im Gegenteil. Die Rheinländer sprühen nur so vor Selbstbewusstsein. "Jeder ist schlagbar", hatte Amiri bereits am Mittwoch nach dem eindrucksvollen Derbysieg mit Blick auf den Serienmeister betont. Das Erfolgsrezept ist für den 24-Jährigen einfach erklärt: "Man muss viel Herz haben, viel Willen zeigen, die Qualität haben wir auf jeden Fall."

Die Leverkusener Auftritte sind auch dem "Verfolger" und "Herausforderer" aus München nicht verborgen geblieben. Leverkusen sei "auch für uns eine große Aufgabe", betonte Flick. Allerdings: "Wenn jeder bei uns mit 100 Prozent agiert, wird es auch für Leverkusen sehr schwer, uns zu schlagen."

Respekt vor den überzeugenden Leverkusenern zeigte auch Lewandowski. "Sie spielen sehr guten Fußball, sind gut drauf, in Form und Erster. Es ist selten, dass wir von hinten attackieren. Wir haben großen Respekt, es ist kein Zufall, dass sie Erster sind", sagte der Stürmerstar vor der letzten Kraftanstrengung in der BayArena im Triple-Jahr. Seine Hoffnung sei, "dass die Positionen am Samstagabend wechseln. Wir sind bereit für die Herausforderung."