Ritsu Doan (r.) erzielte das 2:0 für Arminia Bielefeld gegen Mainz 05
Ritsu Doan (r.) erzielte das 2:0 für Arminia Bielefeld gegen Mainz 05 © Imago
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Bielefeld - Nach sieben Niederlage in Folge feiert Arminia Bielefeld wieder eine Sieg. Der DSC krönt eine starke Leistung im Kellerduell gegen den FSV Mainz 05.

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Arminia Bielefeld hat die Talfahrt erst einmal gestoppt. Der Aufsteiger gewann am 10. Spieltag der Bundesliga das Kellerduell gegen den FSV Mainz 05 mit 2:1 (2:0).

Für den DSC ist es der erste Dreier seit dem 2. Spieltag. Seitdem kassierte das Team von Trainer Uwe Neuhaus sieben Niederlagen in Folge kassiert. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

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"Nach so einer langen Zeit tut das richtig gut, vor allem weil es so knapp war. Das gibt uns Selbstvertrauen für die nächsten Wochen. Die Systemumstellung mit zwei Spitzen war entscheidend", analysierte Arminia-Stürmer Sven Schipplock bei Sky.

Mateta vergibt erste Chancen für Mainz

Gegen Mainz wollte Bielefeld an die gute Leistung vom 1:2 beim Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig anknüpfen, die ersten guten Chancen erspielten sich aber die Gäste durch Jean-Philippe Mateta (12., 15.). 

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Bielefeld ging durch einen abgefälschten Distanzschuss von Manuel Prietl (21. Minute) mit 1:0 in Führung. Zehn Minuten später legte Ritsu Doan nach einer sehenswerten Einzelleistung zum 2:0 nach.

Glück hatte der Mainzer Jeremiah St. Juste, als er nach einer Grätsche gegen Schipplock noch weiterspielen durfte (66.). Der Niederländer traf Bielefelds Stürmer mit offener Sohle oberhalb des Sprunggelenks und hätte sich anstatt Gelb über Rot nicht beschweren dürfen. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Nach dem Seitenwechsel verloren beide Mannschaften ihre Präzision, es entwickelte sich ein echtes Kampfspiel. Mainz musste mehr tun, weswegen Trainer Jan-Moritz Lichte nach einer Stunde einen Dreifach-Wechsel vornahm und alles nach vorne warf.

Mainz-Torwart Zentner kritisiert Defensive

Mainz gelang noch der Ausgleich durch Kevin Stöger (82.), die Angriffe in der Folge blieben jedoch ertraglos. In der Nachspielzeit vergab Mateta aus kurzer Distanz noch die riesige Ausgleichschance.

"Das verteidigen wir einfach zu lasch. Wir wissen, wie viele Tore durch die Beine fallen, da müssen wir uns besser anstellen", kritisierte Mainz-Torhüter Robin Zentner seine Vorderleute für den Gegentreffer zum 0:2.

Die Arminia zog damit an ihrem Kontrahenten vorbei und ist mit sieben Punkten 16. Der FSV erhielt nach drei ungeschlagenen Partien in Folge den nächsten Rückschlag und rutschte mit fünf Punkten auf Platz 17 ab. (Tabelle der Bundesliga)

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)