Kalajdzic rettet den VfB
Kalajdzic rettet den VfB © AFP/SID/THOMAS KIENZLE
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Der VfB Stuttgart hat drei Tage nach seinem rauschhaften Sieg bei Borussia Dortmund einen schweren Kater gerade noch verhindert.

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Der VfB Stuttgart hat drei Tage nach seinem rauschhaften Sieg bei Borussia Dortmund einen schweren Kater gerade noch verhindert. Sasa Kalajdzic rette den Schwaben mit einem Doppelschlag in der 85. und 90. Minute ein 2:2 (0:1) gegen Union Berlin. Die Gäste hatten durch Marvin Friedrich (4.) und Taiwo Awoniyi (77.) bereits souverän in Führung gelegen.

Nach dem rauschhaften 5:1 am Samstag in Dortmund leistete sich Stuttgart einen Fehlstart. Konstantinos Mavropanos sah gleich in der vierten Minute nach einem Foul an Sheraldo Becker die Gelbe Karte - die folgenden Freistoßflanke von Christopher Trimmel nutzte Friedrich per Kopf zum Führungstor. Torhüter Gregor Kobel verhinderte bei einem gefährlichen Aufsetzer von Cedric Teuchert (23.) Schlimmeres. 

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Die Gastgeber, die nach dem Aufwärmen kurzfristig Oral Mangala durch Philipp Förster ersetzen mussten, hatten nach dem frühen Gegentor Mühe, sich in Szene zu setzen. Ein Schuss von Mateo Klimowicz, den Andreas Luthe im Berliner Tor hervorragend parierte, blieb zunächst die beste Chance der Stuttgarter (12.). Union hatte mehr vom Spiel, bot kaum Räume an und war dem zweiten Treffer näher als der VfB dem Ausgleich.

Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo hatte Probleme bereits befürchtet. "Wir müssen den Resetknopf drücken, wir müssen den Blick auf Berlin richten und eine ähnliche Schärfe zeigen wie in Dortmund", betonte er vor dem Spiel. Besser im Spiel war seine Mannschaft aber erst zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Nicolas Gonzalez erst per Seitfallzieher die Latte traf (48.) und kurz danach knapp neben das Tor köpfte (51.).

Auch Gonzalo Castro besaß nach einem Fehler von Luthe eine hervorragende Möglichkeit (64.) zum Ausgleich, doch aus einer zunehmenden optischen Überlegenheit erspielte sich der VfB zu wenig zwingende Chancen. Union stand zumeist sicher und hatte scheinbar wenig Mühe, den Vorsprung zu verteidigen. Dann am Kaladjdzic, dessen zweiter Treffer erst nach langen Videostudium anerkannt wurde.