RB Leipzig plant Neuausrichtung im eSport
Leipzig schloss eine Kooperation mit dem FC Goa bis 2023 ab © FIRO/FIRO/SID
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RB Leipzig hat eine neue Partnerschaft abgeschlossen. Dieses Mal ist ein Klub aus der indischen Super League betroffen.

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Bundesligist RB Leipzig und der FC Goa aus der indischen Super League haben eine Kooperation vereinbart. Die Partnerschaft der beiden Klubs läuft zunächst bis zum 30. Juni 2023. Gespräche zwischen beiden Vereinen gibt es bereits seit 2018.

Im Mittelpunkt der Partnerschaft soll die Ausbildung von Nachwuchsspielern im indischen Fußballmarkt stehen. Das geschieht in Form von Fußballcamps, die in Zeiten der Coronapandemie zunächst online stattfinden werden.

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Zudem soll es einen verstärkten Austausch bei der Trainerausbildung sowie beim Know-How im Hinblick auf die Vereinsstrukturen geben.

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"Wir freuen uns sehr auf die nun beginnende Partnerschaft mit dem FC Goa, denn dieser Klub passt mit seiner jungen, modernen und innovativen Herangehensweise perfekt zu uns", sagte Leipzigs Vorstands-Chef Oliver Mintzlaff.

Gegründet wurde der FC Goa im Jahre 2014. 2019 wurde der Klub Superpokalsieger, in der Saison 2019/20 gewann die Mannschaft von spanischen Trainer Juan Ferrando die Regular Season der Super League.

Leipzig will indischen Markt kennenlernen

RB Leipzig will durch die Partnerschaft mit dem FC Goa auch den indischen Fußball-Markt besser kennenlernen. "Vielleicht ergeben sich dann auch Kooperationen, dass wir irgendwann einen Spieler nach Deutschland bringen können", sagte Mintzlaff.

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Auch Goa erhofft sich wichtige Erkenntnisse, Eigner Akshay Tandon outete sich als Fan der Red-Bull-Marke. "Sie haben das Wissen, um uns im indischen Fußball nach oben zu bringen" sagte der Klub-Chef. Natürlich gebe es auch andere Vereine in Europa mit größerer Tradition, "aber das Problem, dass diese historischen Vereine haben, ist, dass sie sehr viel Gepäck mitbringen", sagte Tandon.

RB Leipzig sieht sich auch in der Verantwortung, den deutschen Fußball in der Welt bekannter zu machen. Mintzlaff wies daraufhin, dass die internationalen TV-Einnahmen der Bundesliga zuletzt rückläufig waren, die Popularität der Bundesliga habe gelitten. Auch deshalb müsse man das "tolle Produkt Bundesliga international transportieren."