Bruno Labbadia und die Hertha taten sich auf dem Transfermarkt bisher ohnehin schon schwer
Bruno Labbadia und die Hertha taten sich auf dem Transfermarkt bisher ohnehin schon schwer © Imago
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Auch bei der Hertha muss man im Zuge der Pandemie vorsichtiger agieren. Mehrere Millionen-Zahlungen werden nun anders eingeplant.

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Bei den meisten Bundesligisten ist dieser Tage Sparkurs angesagt, bei Hertha BSC floss dagegen bis zuletzt das Geld.  

Rund 224 Millionen hat Investor und Anteilseigner Lars Windhorst im Sommer in den Hauptstadt-Klub gesteckt, weitere Zahlungen waren geplant und versprochen. 

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So auch eine Finanzspritze in Höhe von 100 Millionen Euro, die Ende Oktober bei der Alten Dame hätte ankommen sollen. Nach dieser Zahlung hätte Windhorst 66,6 Prozent der Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. gehalten.

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Windhorst liefert versprochene Millionen nicht

Doch das Geld ist nicht wie geplant auf den Berliner Konten eingelaufen. "Hertha BSC und die Tennor Holding B.V. haben sich hinsichtlich der ursprünglich für Oktober vereinbarten Zahlung in Höhe von 100 Millionen Euro auf einen neuen Zahlungsplan verständigt", teilte Hertha auf SID-Anfrage mit.

Es sei aber gewährleistet, dass "der gesamte Betrag innerhalb des laufenden Geschäftsjahres der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA zufließt", erklärte der Klub und bestätigte damit zum Teil einen Bericht der Sport Bild.

In diesem hieß es auch: Bereits im Sommer soll eine bereits versprochene Summe von 50 Millionen Euro nicht wie vereinbart angekommen sein. Auch hier kam es zu Verspätungen. 

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Weil natürlich auch die Hertha nicht von der Corona-Pandemie verschont blieb - man rechnet für diese Saison mit einem Verlust von 60 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr - sollen die nächsten Windhorst-Millionen zudem vorrangig in die Tilgung von Schulden gesteckt werden. Unter anderem eine 40-Millionen-Anleihe des ehemaligen Anteilseigners KKR soll zurückgezahlt werden.

Heißt für das ambitionierte Projekt in Berlin: Für teure Transfers wird auch in der nächsten Wechselperiode nicht so viel Geld übrig bleiben wie zwischenzeitlich vermutet. Trainer Bruno Labbadia wird vorerst weitestgehend mit dem aktuellen Kader arbeiten müssen.