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München - Platz 18! Suspendierungen! Kaderplaner weg! Auf Schalke brennt es. Bei SPORT1 spricht ein ehemaliger Spieler der Königsblauen über die Krise in Gelsenkirchen.

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Spötter singen schon 'Willst Du Schalke oben sehen, musst du die Tabelle drehen!'.

Doch so lustig dieser Spruch für den einen oder andern auch klingen mag, so traurig ist die aktuelle Situation bei den Königsblauen. Nach acht Spielen belegt S04 Platz 18. Tabellenletzter! 

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Unter Trainer Manuel Baum, der auf David Wagner folgte, gelang in sechs Partien noch kein Sieg. Lediglich zwei Pünktchen stehen auf der Habenseite. 

Rundumschlag bei Schalke

Als wäre es sportlich nicht schon schlimm genug, wurden am Dienstag mit Amine Harit und Nabil Bentaleb auch noch zwei Spieler suspendiert und die Trennung von Kaderplaner Michael Reschke verkündet. Das Aus für den 63-Jährigen ist die erste Konsequenz aus der Horrorserie von 24 Liga-Spielen ohne Sieg.  

Zudem wurde der Vertrag mit Routinier Vedad Ibisevic, der erst im Sommer kam, nach einem Trainingsstreit mit Co-Trainer Naldo zum 31.12.2020 aufgelöst. Ibisevic war erst im Sommer von Hertha BSC gekommen. Es geht darunter und drüber. 

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Einer, der das alles aus der Ferne mitbekommt, war in der vergangenen Saison noch mittendrin im Dilemma: Daniel Caligiuri, der besonders gern im Derby gegen den BVB traf und im Sommer von Gelsenkirchen zum FC Augsburg wechselte. 

"Ich bin zufrieden, wie es bisher für mich in Augsburg läuft und wie die Truppe drauf ist. Hier steht jeder zu 100 Prozent auf dem Platz. Klar, man kann nicht immer überragend spielen, aber dank unseres guten Teamgeistes bügelt einer den Fehler eines anderen aus", sagt er im Gespräch mit SPORT1

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Caligiuri leidet mit Schalke

Ganz anders auf Schalke. Dort kann man aktuell das Gefühl gewinnen, dass jeder gegen jeden schießt. Caligiuri wird nachdenklich. "Natürlich tut mir das weh, wenn ich sehe, was auf Schalke gerade los ist", sagt der 32-Jährige. 

Die Qualität in der Mannschaft sei "absolut da", aber im Moment habe die Mannschaft "einfach kein Selbstvertrauen". Der Mittelfeldspieler betont daher: "Ich habe für Schalke immer 100 Prozent gegeben, aber ich bin nicht mehr da und habe auch eine ganz andere Situation, weil es bei uns ganz gut läuft."

Ob Schalke sich am FCA ein Beispiel nehmen sollte? "Immer diese Vergleiche zu machen, ist nicht mein Ding", wiegelt Caligiuri ab. "Ich freue mich einfach, dass es bei uns als Team klappt und jeder alles raus haut. Nur so kann man eine Saison meistern."