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Nabil Bentaleb wurde erneut suspendiert und hat beim FC Schalke 04 keine Zukunft mehr. Nun wehrt sich sein Berater - und schließt auch den Rechtsweg nicht aus.

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Ist Nabil Bentaleb nur ein Bauernopfer?

Am Dienstag wurde der Mittelfeldspieler beim FC Schalke 04 suspendiert - mal wieder. Bereits zum fünften Mal (!) wurde gegen den 26-Jährigen eine Disziplinarmaßnahme verhängt.

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Dieses Mal allerdings ohne nachvollziehbaren Grund. Das zumindest behauptet der Berater des in Frankreich geborenen Algeriers.

"Nabil ist sehr überrascht von dieser Suspendierung, da er in keinerlei Vorfällen bei den letzten Spielen involviert war", betont Madjid Yebda im Gespräch mit SPORT1. Das sei so auch der Klubführung bekannt.

"Er war von Beginn der Saison an absolut professionell. Letzte Woche hat er sogar einem optionalen Gehaltsverzicht zugestimmt, um seinen Respekt gegenüber dem Klub zu zeigen und dem Spirit in der Mannschaft zu stärken", führt Berater Yebda weiter aus.

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Schneider: Bentaleb ohne Zukunft auf Schalke

Stattdessen der plötzliche Rauswurf aus dem Team. Und das auch noch an Bentalebs Geburtstag. Die Tür für die Rückkehr in die Mannschaft scheint zudem mehr oder weniger zu.

Bentaleb sei "unbestritten ein hervorragender Fußballer, da gibt es keine zwei Meinungen. Allerdings müssen wir feststellen, dass Schalke und Nabil Bentaleb offensichtlich nicht zusammenpassen", wurde Schalkes Sportvorstand in einer Erklärung des Klubs deutlich. "Spätestens im Sommer 2021 werden sich die Wege trennen."

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Was sich Bentaleb dieses Mal hat zu Schulden kommen lassen, darüber schweigen sich die Verantwortlichen nach wie vor aus.

"Wir bedauern diese unfaire Entscheidung sehr", sagt Yebda und schließt auch den Rechtsweg nicht aus. "Wir werden uns die Zeit nehmen, um den Fall genau zu betrachten. So, dass seine Rechte respektiert und eingehalten werden.“

Bentaleb war im Sommer 2016 von den Tottenham Hotspur nach Gelsenkirchen gewechselt. Nun deutet sich eine Trennung im Winter an.