RB Leipzig hat den Red-Bull-Konzern im Rücken
RB Leipzig hat den Red-Bull-Konzern im Rücken © Imago
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München - Im Bundesliga-Barometer ist die Mehrheit der Fans dafür, dass den Investoren nicht die Türen geöffnet werden. Die Anhänger halten an der 50+1-Regel fest.

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Viele Vereine sind aufgrund der eingebrochenen Einnahmen durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten gerutscht. Erst unter der Woche musste sich Schalke mit seinen Stars auf einen erneuten Gehaltsverzicht einigen

Trotzdem sind die Fans weiterhin zum Großteil gegen den verstärkten Einstieg von Investoren und halten an der 50+1-Regel fest. Diese verhindert, dass Geldgeber sich die Mehrheitsrechte eines Klubs kaufen können und dann die Entscheidungsgewalt haben. In anderen Ländern wie England oder Frankreich ist das erlaubt.  

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Basis ist gegen Investoren-Mehrheiten

Bei einer repräsentativen Umfrage für das Bundesliga-Barometer waren 67,7 Prozent der Meinung, dass die Existenz der Profiklubs nicht gefährdet ist. Lediglich 7,3 Prozent bewerten die wirtschaftliche Situation ihres Klubs als mangelhaft. 

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Die Anhänger befürworten weiterhin, dass die 50+1-Regel bestehen bleibt. 84,7 Prozent der Befragten wollen die Tür nicht für Mäzene öffnen. 

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Die Fans sind auch dagegen, den Grundsatz vorübergehend auszusetzen und den Geldgebern zur Überbrückung der Coronakrise mehr Möglichkeiten zu geben (78,6 Prozent). Bei den Fußball-Interessenten wird die Investoren-Schranke sehr positiv gesehen. Sie sehen keine Nachteile im europäischen Wettbewerb gegenüber Vereinen wie Manchester City oder Paris Saint-Germain, die in der Hand von Scheichs sind, und finden die Klubs zu 78,9 Prozent wettbewerbsfähig. 

Zu diesem Schluss kommen die Fans, weil sie zu 84,4 Prozent der Meinung sind, dass die Vereine genügend andere Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung haben. 

Fans befürworten Deutsche in FIFA-Gremien

Auch bei einem weiteren Thema sind sich die Anhänger einig. Sie befürworten, dass der DFB laut Medienberichten Rainer Koch bei der UEFA für die Wiederwahl zum Mitglied des Exekutivkommitees vorgeschlagen hat. 84,8 Prozent sagen, dass Deutschland weiter in dem Gremium vertreten sein sollte. 

Mit Peter Peters hat der DFB zudem einen Kandidaten für die Wahl des FIFA-Rats aufgestellt. Seit dem Rücktritt von Reinhard Grindel im vergangenen Jahr gibt es dort keinen deutschen Funktionär mehr. 79,4 Prozent fänden es deshalb gut, wenn dort ein Deutscher zurückkehrt. 

Das Bundesliga-Barometer von Prof. Dr. Alfons Madeja in Nürnberg gehört zu den ältesten und zuverlässigsten Umfrage-Initiativen im Sport. Weitere Informationen sind über diesen Link erhältlich: https://bundesligabarometer.de/registrieren