Klaus Filbry spricht über die Zukunft von Werder Bremen
Klaus Filbry spricht über die Zukunft von Werder Bremen © Imago
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Werder Bremen erlebt in den letzten Monaten viele Rückschläge. Nun gibt es Sorge um das Stadion, Geschäftsführer Klaus Filbry beruhigt die Fans.

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Die Fans von Werder Bremen mussten in den letzten Monaten einiges durchmachen. 

Auch am Samstag gab es wieder beunruhigende Nachrichten, der Bremer Weserstadion GmbH (BWS) droht die Zahlungsunfähigkeit. Doch dazu später mehr, die positiven Nachrichten zuerst. 

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Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry versicherte im Weser-Kurier, dass dem Bundesligisten selbst keine Insolvenz drohe - auch nicht bei einer erneuten Corona-Zwangspause. "Es ist eine große wirtschaftliche Herausforderung, es besteht aber keine Insolvenzgefahr", erklärte der 53-Jährige. 

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Der Klub habe bei der KfW Bankengruppe einen Kredit beantragt. "Unsere Anfrage liegt schon längere Zeit bei der KfW und ist sehr lange nicht bearbeitet worden und wird sorgfältig geprüft", sagte Filbry. "Wir sind im Dialog mit der KfW. Für den Fall, dass wir die Lösung nicht hinbekommen, haben wir Alternativen erarbeitet, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eintreten werden."

Mit der "Variante B" sei man gut abgesichert, "die Saison ist durchfinanziert." 

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Und damit zurück zum Weser-Stadion: Wie ein Senatssprecher der dpa bestätigte, drohen der Stadion GmbH wegen der ausbleibenden Zuschauereinnahmen ernsthafte finanzielle Probleme. Der Weser-Kurier hatte zuvor berichtet, dass die BWS ohne finanzielle Unterstützung "zum Jahresende zahlungsunfähig und zum Ende des Geschäftsjahres bilanziell überschuldet" wäre. 

Die Gesellschaft gehört je zur Hälfte dem Bundesliga-Verein und der städtischen Wirtschaftsförderung Bremen. Um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden müssen beiden Seiten dem Bericht zufolge jeweils 3,5 Millionen Euro zuschießen.