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Leipzig und München - Bei der Niederlage gegen RB Leipzig muss der FC Schalke den Torwart wechseln. Eine Maßnahme, die rein gesundheitliche Gründe hatte, wie der Klub SPORT1 bestätigte.

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Sportlich hängt der FC Schalke nach der 0:4-Niederlage bei RB Leipzig mi null Punkten und 1:15 Toren schon nach dem 3. Spieltag wieder im Tabellenkeller fest.

Neben dem Platz sorgte die Auswechslung von Schalkes Torhüter Ralf Fährmann zur Halbzeit kurzzeitig für Aufsehen. Der Keeper von Schalke 04 war in der Halbzeit beim Stand von 0:3 gegen RB Leipzig in der Kabine geblieben.

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Der Kapitän der Königsblauen, Omar Mascarell, hatte nach dem Spiel anklingen lassen, dass der Torhüter-Wechsel taktischer Natur war. "Im Fußball passieren diese Dinge. Wir haben viele Spieler, jeder ist bereit zu spielen. Das ist ein taktisches Ding. Ich sehe kein Problem bei diesem Wechsel. Das ist normal im Fußball", sagte der Spanier.

Wie der Klub SPORT1 am Sonntagmorgen versicherte, habe die Auswechslung allerdings ausschließlich gesundheitliche Gründe gehabt. 

Schalkes neuer Trainer Manuel Baum hatte das nach der Partie bereits am SPORT1-Mikrofon erklärtFährmann hat sich in der ersten Halbzeit an den Adduktoren verletzt, deswegen mussten wir ihn in der Halbzeit rausnehmen." Mascarell hatte das im Eifer des Gefechts noch nicht mitbekommen.

Der CHECK24 Doppelpass mit dem ehemaligen Köln-Geschäftsführer Armin Veh und Europameister Christian Ziege am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Rönnow überzeugt nach Einwechslung

Ersatzmann Rönnow wusste dagegen frühzeitig, dass sein Debüt für den neuen Klub bevorsteht. "Ich bekam nach zehn, 15 Minuten im Spiel Bescheid, vielleicht hatte er (Fährmann, Anm. d. Red.) eine kleine Verletzung. Ich habe mich während der ersten Halbzeit aufgewärmt und kam zur zweiten Hälfte rein", sagte der Däne zu seinem unverhofften Einsatz.

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 

Neben Fährmanns Blessur hatte Schalke schon die Verletzung von Nationalspieler Suat Serdar verkraften müssen. Der 23-Jährige verletzte sich bei einem Zweikampf mit Marcel Halstenberg am rechten Oberschenkel und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld (23.).

Damit steht Serdar auch Bundestrainer Joachim Löw für die nächsten Länderspiele nicht zur Verfügung.

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Bereits beim Saisonauftakt beim FC Bayern (0:8) musste Serdar schon während der ersten Hälfte wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. Deswegen verpasste Serdar die Partie gegen Werder Bremen vergangene Woche.

Rönnow zeigte im Tor unterdessen eine starke Leistung nach seiner Einwechslung und wurde lediglich per Elfmeter bezwungen. Zumindest an dieser Stelle muss sich Königsblau also offenbar keine sportlichen Sorgen machen - unabhängig davon, wie lange Fährmann pausieren muss.