Florian Wirtz gehört bereits mit 17 Jahren zum Stammpersonal bei Bayer Leverkusen
Florian Wirtz gehört bereits mit 17 Jahren zum Stammpersonal bei Bayer Leverkusen © Imago
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Florian Wirtz ist mit gerade einmal 17 Jahren U21-Nationalspieler und die Fritz-Walter-Medaille in Gold erhalten. Nun nennt der Überflieger seine Vorbilder.

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Florian Wirtz von Bayer Leverkusen wurde vom Deutschen Fußball-Bund mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet.

Die Medaille wird jedes Jahr an die besten U17 und U19 Nachwuchsspieler des Landes verliehen. Durch den Gewinn der U17-Goldmedaille reiht sich Wirtz in eine beeindruckende Riege, zu der unter anderem Timo Werner, Leon Goretzka und Mario Götze gehören, ein.

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Im Kreise der U21-Nationalmannschaft hat der 17-Jährige jetzt seine Medaille verliehen bekommen und SPORT1 hatte die Gelegenheit, sich mit dem Top-Talent zu unterhalten.

Wirtz: Es ist eine große Ehre

Angesprochen auf den Gewinn des Nachwuchspreises zeigte sich Wirtz ob seiner namhaften Vorgänger sehr dankbar.

"Es ist eine sehr große Ehre, diesen Preis zu gewinnen. Wenn man sieht, wer die Medaille schon vor mir gewonnen hat - wie Kai Havertz und solche großen Spieler - ist das natürlich ein Ansporn, weiter Gas zu geben und irgendwann auf genauso einem hohen Niveau wie diese Vorbilder zu spielen.", sagte er.

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Der jüngste Torschütze der Bundesligageschichte hat zwar schon mit 17 einiges erreicht, schaut aber trotzdem zu anderen aufstrebenden Superstars auf und hat mehrere Vorbilder: "Ich mag Joao Felix, aber auch Kai Havertz, bei dem ich mir viel abgucken konnte, als ich mit ihm noch ein halbes Jahr zusammen gespielt habe", erklärte Wirtz.

Wirtz neuester Rekord ist es, der jüngste U21-Nationalspieler aller Zeiten zu sein. Dieser Umstand beeindruckte den offensiven Mittelfeldspieler bei seinem Debüt aber eher weniger: "Eigentlich war es für mich wie ein normales Länderspiel. Ich habe mich nicht davon beeinflussen lassen, dass ich das erste Mal bei der U21 dabei bin. Ich war fokussiert aufs Spiel, hatte Spaß und Bock zu spielen.", erläuterte er.

Kuntz: Flo ist ein außergewöhnliches Talent

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Auch U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz drückt auf die Euphoriebremse:

"Ich finde, dass man am Anfang den Fehler macht, die jungen Spieler zu schnell zu hoch zu loben – dann aber auch in Sphären, die man als junger Spieler dann gar nicht mehr halten kann", sagte Kuntz und führte weiter aus:

"Flo ist ein außergewöhnliches Talent. Das zeigt einfach die Tatsache, dass er in Leverkusen momentan in der Stammmannschaft drin ist. Wir haben aber auch seine sehr hohe Verantwortung ihm gegenüber. Der Junge ist 17 Jahre. Der Verantwortung sind wir uns bewusst, aber noch mehr überwiegt die Vorfreude auf einen sehr guten Fußballer."