Oliver Kahn ist seit Januar 2020 Vorstandsmitglied des FC Bayern
Oliver Kahn ist seit Januar 2020 Vorstandsmitglied des FC Bayern © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Auch Oliver Kahn erkennt, dass im Sport wegen des FC Bayern ein entscheidendes Element verloren gegangen ist. Er geht aber nicht von einem dauerhaften Erfolg aus.

Anzeige

Oliver Kahn sieht im dauerhaften Erfolg des FC Bayern München in der Bundesliga ein Problem.

"Die Spannung des Sports entsteht durch die Unvorhersehbarkeit des Ergebnisses. Von dieser Emotion lebt der Sport, deswegen kommen die Zuschauer", meinte Kahn in der GQ.

Anzeige

Doch "diese Spannung ist in den letzten Jahren, zumindest was den Titelkampf anbelangt, deshalb verloren gegangen, weil der FC Bayern oft mit relativ vielen Punkten Vorsprung Meister geworden ist."

Meistgelesene Artikel
  • Motorsport / Formel 1
    1
    Motorsport / Formel 1
    Feuer! Horror-Crash in der Formel 1
  • Fussball / 2. Bundesliga
    2
    Fussball / 2. Bundesliga
    Tabellenspitze weg: HSV patzt erneut
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    Mit wem Nianzou das Trikot tauschte
  • Fußball / DFB-Team
    4
    Fußball / DFB-Team
    Löw-Zukunft: Zoff in DFB-Spitze?
  • Fussball / Transfermarkt
    5
    Fussball / Transfermarkt
    Transferticker: Khedira strebt Winter-Wechsel an

Kahn: Unglaubliche Leistung der Mannschaft

Allerdings verdiene der Deutsche Rekordmeister dafür auch höchsten Respekt.

"Achtmal in Folge Meister zu werden, ist schon eine unglaubliche Leistung der Mannschaft", meinte der 51-Jährige, der Karl-Heinz Rummenigge 2022 als Vorstandsvorsitzenden beerben soll.

"Ich bin aber nicht so blauäugig, davon auszugehen, dass das immer so bleibt", sagte Kahn, der aber zugibt: "Wir machen uns natürlich auch Gedanken, wie man einen Wettbewerb lebendig erhält."

Kahn sieht in seiner Funktionärsrolle einen anderen Führungsstil gefragt als früher auf dem Platz. "Man braucht viel mehr Geduld, muss Ziele korrigieren, anpassen, flexibel bleiben, und versuchen, andere Wege zu gehen", sagte Kahn.