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Der FC Bayern muss seinen Nachwuchsbereich komplett umbauen und stellt sich auch personell neu auf. Ein zweiter Trainer muss nach Rassismus-Vorwürfen gehen.

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Der FC Bayern hat sich nach dem Rassismus-Eklat in seiner Nachwuchsabteilung von einem weiteren Jugendtrainer getrennt. 

Schon am 13. August musste beim deutschen Rekordmeister ein Trainer seinen Hut nehmen, nun musste am Donnerstag nach Informationen des WDR-Hintergrundmagazins Sport Inside noch ein weiterer Mitarbeiter des Bayern Campus gehen. Dabei soll es sich um die rechte Hand des ursprünglich entlassenen Coaches handeln. Gegen diesen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Volksverhetzung. 

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Die Münchner selbst äußerten sich am Freitag in einem offiziellen Statement. 

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"Der FC Bayern München ist in den vergangenen Wochen Rassismus-Vorwürfen gegen Mitarbeiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) nachgegangen", heißt es darin.

Der CHECK24 Doppelpass mit Jörg Schmadtke, Christoph Daum und Cem Özdemir am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Vertreter der Rechts- und Personalabteilung des FC Bayern hätten die Anschuldigungen seit dem 12. August umfassend untersucht. Vorgeworfen wurde den beschuldigten Parteien rassistischer Äußerungen und Verhaltensweisen. Bei Sport Inside sprach ein anonymer Bayern-Mitarbeiter von einem "System von Machtmissbrauch." 

"Erhebliche Verstöße" schmerzen den FC Bayern

Seit Donnerstag sei das Verfahren abgeschlossen, teilte der FCB mit. Die Entlassung eines zweiten Trainers wurde zwar nicht direkt bestätigt, wohl aber "strukturelle Veränderungen und einen personellen Neuanfang für die Jugendmannschaften 'U9 bis U15' geben." Man habe Ergebnisse für einen Teilbereich des NLZ Vorgänge ermittelt, die gegen "arbeitsrechtliche Pflichten verstoßen haben, mit der Haltung des FC Bayern nicht übereinstimmen und zu Konsequenzen führen." 

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Geführt wurden die Ermittlungen von Dr. Michael Gerlinger, Direktor Recht und Personal beim FC Bayern: "Im Zuge der Untersuchungen traten teils erhebliche Verstöße gegen arbeitsrechtliche Pflichten zutage. Der FC Bayern setzt sich für eine weltoffene, vielfältige Gesellschaft ein. In unserem Klub dulden wir weder Intoleranz noch Diskriminierung."

Dass jetzt an einer Stelle gegen "unsere Grundsätze verstoßen wurde, schmerzt uns. Wir werden alles dafür tun, dass sich so etwas nicht wiederholt."