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Bis zum ersten Einsatz von Tanguy Nianzou beim FC Bayern wird es länger dauern als ursprünglich geplant. Der Neuzugang aus Paris soll behutsam aufgebaut werden.

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Seinen Start beim FC Bayern hat sich Tanguy Nianzou ganz anders vorgestellt.

Nach seinem Wechsel aus Paris wollte das 18 Jahre alte Supertalent direkt in München durchstarten.

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Doch daraus wurde nichts, weil sich der Defensiv-Allrounder nach SPORT1-Informationen Anfang September bei einem Torschuss im Training der französischen U20-Nationalmannschaft eine komplizierte Verletzung in der vorderen Oberschenkelmuskulatur zugezogen hat. Ähnlich der Verletzung, die Javi Martínez Ende Dezember im Spiel gegen den VfL Wolfsburg erlitten hatte.

Seit Donnerstag ist klar, dass der Franzose vom FC Bayern nicht für die Gruppenphase der am 20. Oktober startenden Champions League gemeldet wurde.

FC Bayern setzt auf Nianzou in der Rückrunde

Der Grund: Nach SPORT1-Informationen soll Nianzou nach seiner schweren Verletzung erst gegen Mitte bis Ende November vollumfänglich ins Mannschaftstraining einsteigen.

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Die Bayern wollen ihren Neuzugang behutsam für die Rückrunde aufbauen, in welcher voll mit ihm gerechnet wird.

Ursprünglich wurde spekuliert, dass der junge Franzose Ende Oktober wieder voll mitwirken kann. Am Freitagvormittag absolvierte er mit Leroy Sané an der Säbener Straße eine lockere Laufeinheit.

Dass Nianzou beim FC Bayern für viel Furore sorgen wird, davon sind im Verein alle überzeugt.

Was beeindruckt: Der junge Franzose versteht nach wenigen Wochen schon sehr viel deutsch und verhält sich äußerst professionell. Sportvorstand Hasan Salihamidzic bezeichnete ihn bei dessen Vorstellung bereits als einen "der besten Spieler Europas im Jahrgang 2002".

Nianzou flexibel einsetzbar

Beim FC Bayern hat der gebürtige Pariser einen Vertrag bis 2024 unterschrieben.

Der Rechtsfuß kam diesen Sommer ablösefrei von Paris Saint-Germain. Laut transfermarkt.de beträgt sein Marktwert elf Millionen Euro.

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Beim deutschen Rekordmeister ist er für die Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld eingeplant.

Läuft sein Comeback-Plan wie man es sich beim FC Bayern vorstellt und wird er seinen Vorschusslorbeeren gerecht, dürfte sein Marktwert rasant steigen.