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München - Clemens Tönnies sorgte mit seiner Anwesenheit auf der Tribüne bei Schalkes Spiel in München für Aufsehen. Der Vorstand spricht von einem "verheerenden Bild".

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Als der FC Schalke 04 am ersten Spieltag mit 0:8 gegen den FC Bayern verlor, war die Niederlage nicht die einzige negative Tatsache, die aufseiten der Königsblauen für Aufsehen sorgte.

Dass Ex-Boss Clemens Tönnies auf der Tribüne hinter den Verantwortlichen saß, kam alles andere als gut an.

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"Dieses Bild war natürlich verheerend", gab nun auch Alexander Jobst, Vorstand Marketing, Vertrieb und Organisation bei Schalke, im kicker zu.

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Jobst weiter: "Wir wollten jedoch keine Diskussion vor den Kameras. So entstand eine Botschaft, die mit der Realität nichts zu tun hat."

Tönnies weilte auf Einladung von Uli Hoeneß in der Allianz Arena. Diese nahm er an, "weil er enge Freundschaften zum FCB-Präsidium pflegt", wie der Revierklub damals auf SPORT1-Nachfrage erklärte.

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Der 64-Jährige hat nach seinem Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender keine offizielle Funktion mehr bei Schalke. "Auch – und das ist ganz wichtig – keine inoffizielle. Er zieht keine Fäden im Hintergrund und will das auch gar nicht", erklärte Jobst.

Tönnies war im Juni dieses Jahres von all seinen Ämtern zurückgetreten, nachdem sich im Stammwerk seiner Fleischwerke in Rheda-Wiedenbrück über 1000 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten. Bereits 2019 regte sich Widerstand gegen den damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden, als er mit einer Äußerung über Afrika eine Rassismus-Debatte auslöste.