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München - Reinier berichtet von den ersten Wochen bei Borussia Dortmund und wie ihm zwei Legenden bei der Eingewöhnung helfen. Beim BVB hat er ein großes Vorbild.

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Borussia Dortmunds Leihgabe Reinier ist nach den ersten Wochen voll des Lobes über seinen Verein.

"Dortmund hatte schon Interesse, als ich noch in Brasilien war. Das hat mich damals sehr gefreut, weil der BVB in Brasilien von vielen sehr geschätzt wird", sagte der Youngster den Ruhrnachrichten. "Als jetzt die Anfrage erneut kam, musste ich nicht zweimal überlegen. Dortmund ist für mich eine große Chance, es ist ein großes Projekt und bestimmt die richtige Wahl."

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Der Vizemeister hatte Reinier im Sommer für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehen, er soll dem Beispiel anderer Toptalente wie Jadon Sancho oder Erling Haaland folgen und sich schnell weiterentwickeln. "Der Klub ist in meiner Heimat bekannt dafür, jungen Spielern gute Chancen zu bieten, die Menschen in Brasilien verfolgen sehr genau, wie sich diese Spieler entwickeln."

Dédé und Amoroso helfen Reinier

Tipps bei der Eingewöhnung holte sich Reinier bei zwei echten Legenden der Borussia.

"Marcio Amoroso hat mir eine Nachricht geschickt, als er von meinem Wechsel gehört hat. Wir haben darüber gesprochen, welche Chancen der Wechsel bietet. Und als ich in Dortmund angekommen war, habe ich mich mit Dédé getroffen. Wir waren einen Nachmittag lang unterwegs, er hat da auch meinen Vater kennengelernt. Jetzt haben wir regelmäßig Kontakt."

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Der frühere Linksverteidiger "erklärt mir, wie der BVB funktioniert und erzählt mir viel über den Klub und die Menschen bei Borussia Dortmund."

Dédé (42) spielte von 1998 bis 2011 beim BVB und wurde zweimal Deutscher Meister. Amoroso (46) war zwischen 2001 und 2004 für den BVB aktiv und wurde beim Titelgewinn 2002 auch Torschützenkönig.

Reus als Vorbild für Reinier

Beim aktuellen BVB ist Marco Reus das große Vorbild von Reinier. "Ich musste mich am ersten Tag immer vergewissern, ob er es wirklich ist, ob er wirklich da sitzt", erzählt er lachend. "Es war toll. Ich habe ja am Anfang in einer Dreiergruppe mit Marco und Mo Dahoud individuell trainiert, weil wir alle aus Verletzungen kamen. Das hat sehr viel Spaß gemacht."

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Mit dem BVB hat der 18-Jährige große Ziele: "Ich glaube, diese Mannschaft hat genügend Potenzial, um Pokale zu gewinnen und Titel zu holen. Ich möchte mit dieser Mannschaft erfolgreich sein."