Die TV-Übertragungen sichern den Profiklubs gerade in Pandemiezeiten wichtige Einnahmen
Die TV-Übertragungen sichern den Profiklubs gerade in Pandemiezeiten wichtige Einnahmen © Imago
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Vier Klubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga fordern eine andere Verteilung des TV-Gelder. Davon würden vor allem Vereine aus dem Unterhaus profitieren.

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In der Diskussion um die richtige Verteilung der TV-Gelder berichtet die Bild von einer neuen Volte.

Demnach haben sich der VfB Stuttgart, der 1.FSV Mainz 05, Arminia Bielefeld und Zweitligist Jahn Regensburg zusammengeschlossen, um eine Änderung des bisherigen Schlüssels zu erwirken.

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In einem Positionspapier plädiert das Bündnis dafür, zunächst die nationalen und internationalen TV-Gelder in einem Topf zu bündeln. Der aktuelle Status quo sind zwei Töpfe mit verschiedenen Verteilerschlüsseln.

Die vier Klubs, die angeblich von zwölf weiteren Vereinen unterstützt werden, wollen so beim DFL-Präsidium erwirken, dass die Zweitligisten 50 Millionen Euro mehr einnehmen. Bislang werden die Vereine des Unterhauses mit 100 Millionen Euro von den Erstligisten bedacht.

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Das Ansinnen, die nationalen und internationalen TV-Gelder vor der Verteilung zu addieren, ist nicht neu.

Auf der zweiten Sitzung des neu formierten DFL-Präsidiums hatten Rüdiger Fritsch (Darmstadt), Oke Göttlich (St. Pauli) und Steffen Schneekloth (Kiel) als Vertreter der 2. Liga diese Idee eingebracht.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert ließ darüber abstimmen, die Gegenstimmen waren in der deutlichen Mehrheit.