Torschützen unter sich: Freiburgs Philipp Lienhart (links) und Bremens Niclas Füllkrug, dazu noch Dominique Heintz
Torschützen unter sich: Freiburgs Philipp Lienhart (links) und Bremens Niclas Füllkrug, dazu noch Dominique Heintz © Imago
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Freiburg - Der SC Freiburg legt gegen Werder Bremen los wie die Feuerwehr und geht früh in Führung. Doch die Hanseaten schlagen zurück und holen noch ein Unentschieden.

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Nach der verkorksten Vorsaison betreibt Werder Bremen in der neuen Spielzeit der Bundesliga weiter Wiedergutmachung.

Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt blieb durch ein 1:1 (1:1) beim SC Freiburg zum dritten Mal im vierten Ligaspiel ungeschlagen und nährt damit die Hoffnung auf ein sorgenfreies Jahr. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

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Der CHECK24 Doppelpass mit Jörg Schmadtke, Christoph Daum und Cem Özdemir am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Füllkrug trifft vom Punkt für Werder

Torjäger Niclas Füllkrug (25.) bescherte den Bremern nach der Länderspielpause mit seinem vierten Saisontreffer per Foulelfmeter den nächsten Punkt - Werder festigt mit sieben Zählern den Platz in der oberen Tabellenhälfte. Für Freiburg hatte Philipp Lienhart (15.) zur Führung getroffen. (Spielplan der Bundesliga 2020/21)

"Wir haben uns schon vorgenommen zu gewinnen, aber in Bezug auf den Spielverlauf ist das natürlich völlig in Ordnung für uns", zeigte sich Füllkrug bei Sky mit dem Remis einverstanden.

Freiburgs Trainer Christian Streich war dagegen "nicht zufrieden. Das Spiel musst du gewinnen, du musst noch mehr Überzeugung in der Box haben, damit du dann das Tor machen kannst. Der Aufwand war groß, die Struktur war gut, aber das Ergebnis stimmt nicht."

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Eigentlich waren 3800 Fans zum Spiel zugelassen, aufgrund der sprunghaft angestiegenen Inzidenz im Freiburger Stadtgebiet erteilten die Behörden dem allerdings eine Absage.

Für Werder war das Geisterspiel in Freiburg jedoch keine neue Erfahrung - in höchster Abstiegsnot hatten die Gäste kurz nach dem Restart im Mai ohne Zuschauer einen überlebenswichtigen Sieg (1:0) im Breisgau geholt. Dennoch warnte Kohfeldt: "Freiburg ist ein Brett."

Seine Worte bestätigten sich gleich zu Beginn: Die ballsichere Heimelf wurde immer wieder über die rechte Seite gefährlich. Erst bewahrte Jiri Pavlenka seinen Bremer Teamkollegen Theodor Gebre Selassie (15.) vor einem Eigentor, dann schob Lienhart nach der folgenden Ecke ein.

Schmid-Tor wird aberkannt

Ein Treffer von Jonathan Schmid (20.), der nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde, weckte Werder auf. Füllkrug sorgte für die schnelle Antwort, nachdem Leonardo Bittencourt bei einem beherzten Antritt in den Strafraum mit einem Foul gestoppt worden war. (Tabelle der Bundesliga)

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Nach dem Ausgleich entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Bremen früh attackierte und auf Umschaltmomente lauerte. Die mutiger agierenden Gäste kamen folgerichtig durch Youngster Nick Woltemade (40.) und erneut Füllkrug zu weiteren Möglichkeiten. Freiburg meldete sich kurz vor der Pause noch einmal mit einem Versuch von Vincenzo Grifo.

Streichs Team startete nach dem Seitenwechsel wie schon im ersten Durchgang. Insbesondere über Standards sorgten die Gastgeber für Gefahr, doch Petersen (52.) setzte den Ball aus spitzem Winkel nur ans Außennetz. Anschließend verlor Freiburg etwas den Zug zum Tor.

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Hochkarätige Möglichkeiten erspielte sich vor allem Bremen: Bittencourt (61.) und Kevin Möhwald (64.) zielten aber zu ungenau.

Mit der Einwechslung des genesenen Milot Rashica, der erstmals seit seinem geplatzten Wechsel nach Leverkusen auf dem Feld stand, erhöhte Kohfeldt in der Schlussphase nochmals die Offensivkraft.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)