Karl-Heinz Rummenigge fordert ein einheitliches Vorgehen bei Fan-Fragen
Karl-Heinz Rummenigge fordert ein einheitliches Vorgehen bei Fan-Fragen © Getty Images
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In München dürfen die Fans weiter nicht in die Stadien. Karl-Heinz Rummenigge fordert ein bundesweit einheitliches Vorgehen und hadert mit der Entscheidung.

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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (65) fordert einen bundesweit einheitlichen Maßnahmenkatalog während der Corona-Pandemie in Bezug auf die Zulassung von Zuschauern in den Stadien.

"Was wir brauchen, ist eine bundesweite einheitliche Lösung nach gewissen Parametern, die für alle gelten. Es gibt jetzt ja eine Testphase. Kurioserweise läuft die am 25. Oktober aus. Aber Bayern München hat dann nicht teilgenommen. Wir haben bis dahin kein Spiel vor Zuschauern gehabt", sagte der ehemalige Nationalmannschaftskapitän der Bild.

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Am Freitag hatte der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) in München unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dieter Reiter entschieden, dass bis einschließlich 25. Oktober keine Fußballspiele vor Zuschauern stattfinden dürfen. 

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Die Bayern müssen im Pokalspiel gegen den Fünftligisten 1. FC Düren am Donnerstag (20.45 Uhr live bei SPORT1), im Gruppenauftakt in der Champions League gegen Atletico Madrid am 21. Oktober und drei Tage später im Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt ohne Fans in der Allianz Arena auskommen.

Diese Punkte stören Rummenigge

Rummenigge haderte: "Es gibt bei zwei Parametern unterschiedliche Interpretationen, zwischen dem, was ursprünglich vorgesehen wurde im DFL-Arbeitsschutz-Konzept. Dort heißt es, dass für die Spiele Freitag, Samstag, Sonntag der RKI-Inzidenzwert Stichtag Montag herangezogen wird. Das wird bei uns so nicht umgesetzt."

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Die zweite Interpretationsproblematik betreffe den Standort. Es sei festgelegt, "dass nicht nur die Stadt München, sondern auch die Anrainer-Kreise wie Fürstenfeldbruck, Dachau und der Kreis München herangezogen werden – was natürlich andere RKI-Inzidenzzahlen ergibt", betonte Rummenigge.

In den Kreisen seien die Zahlen um einiges geringer als in der Stadt München.

Münchens Bürgermeister begründet Entscheidung

Man habe in dieser Woche eigentlich von der Stadt München den Hinweis bekommen, "dass sie davon ausgehen, dass die nächsten Spiele mit Zuschauern stattfinden dürfen. Das ist durch den gestiegenen Inzidenzwert wieder revidiert worden. Das ist nun mal so", äußerte Rummenigge.

OB Reiter hatte die Maßnahme am Freitag wie folgt begründet: "Nur so können wir vermeiden, dass wieder für alle besonders ärgerliche, kurzfristige Absagen nötig werden könnten. Außerdem ist so auch eine Gleichbehandlung aller Vereine sichergestellt. Wir sind jetzt alle gefordert, damit wir das Infektionsgeschehen in unserer Stadt im Griff behalten können."