Hannes Wolf und seine Gladbacher musste sich mit einem 0:0 zufrieden geben
Hannes Wolf und seine Gladbacher musste sich mit einem 0:0 zufrieden geben © Imago
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Nach einer dürftigen Leistung verpasst Mönchengladbach auch im zweiten Heimspiel den Sieg. Gegen Wolfsburg enttäuschen die Fohlen vor allem nach der Pause.

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Borussia Mönchengladbach tritt in der Bundesliga auf der Stelle. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose musste sich gegen den VfL Wolfsburg vier Tage vor dem Champions-League-Duell bei Inter Mailand mit einem 1:1 (0:0) begnügen und liegt mit fünf Punkten im Tabellenmittelfeld. 

Jonas Hofmann (78., Foulelfmeter) brachte Gladbach in Führung. Wout Weghorst (85.) erzielte den Ausgleich für Wolfsburg, das nach dem vierten Unentschieden im vierten Spiel einen Zähler weniger als die Borussia auf dem Konto hat. (Tabelle der Bundesliga)

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Hofmann war vor allem mit der zweiten Hälfte und dem Ergebnis "überhaupt nicht zufrieden", wie der Gladbacher Torschütze am DAZN-Mikrofon erklärte: "Es wäre nach einem spätem 1:0 gut, wenn man das auch über die Zeit bringt." Auch Weghorst schien mit dem Remis nicht ganz glücklich: "In der zweiten Halbzeit war mehr drin, wir hatten absolut die besseren Möglichkeiten."

Weghorst enttäuscht: "War mehr drin"

"Wir waren in der Halbzeit enttäuscht, dass es 0:0 stand", sagte Matthias Ginter. "In der 2. Halbzeit hat es Wolfsburg gut gemacht, da hat es ein bisschen an Körperlichkeit gefehlt. Wir wollten offensiv aktiver sein, das ist uns nicht gelungen. Wir müssen uns ankreiden, dass wir zu viele Zweikämpfe verloren haben." 

Rose musste kurzfristig auf Stürmer Alassane Plea verzichten, der in der vergangenen Nacht Vater geworden war. Für den Franzosen rückte Breel Embolo nach überstandener Verletzung in die Startformation.

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Viele Bälle bekam der Embolor zunächst nicht. Die Wolfsburger agierten diszipliniert, stellten die Räume geschickt zu und übten immer wieder Druck auf den ballführenden Gladbacher aus.  (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

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Die Gastgeber taten sich vor 300 Zuschauern im Borussia-Park daher 20 Minuten lang schwer, zu einem geordneten Spielaufbau zu kommen. Erst als sie mehr Tempo in ihr Spiel brachten, wurden die Gastgeber gefährlicher. Ein Zusammenspiel der Jung-Nationalspieler Hofmann und Florian Neuhaus hätte fast die Führung gebracht. Doch Neuhaus köpfte eine Hofmann-Flanke an den Pfosten (21.).

Wolfsburg in Halbzeit zwei besser

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Die Möglichkeit war aber der Startschuss für die beste Phase des fünfmaligen deutschen Meisters in der ersten Halbzeit. Die Gäste waren zwar weiterhin um Spielkontrolle bemüht und versteckten sich nicht, im Offensivspiel mangelte es aber an Präzision. Stoßstürmer Wout Weghorst erhielt zu wenig Unterstützung. (Spielplan der Bundesliga 2020/21)

Die Niedersachsen kamen etwas zielstrebiger aus der Kabine. Josip Brekalo scheiterte aber an Torhüter Yann Sommer (46.). Der Spielfluss auf beiden Seiten wurde aber immer wieder durch zahlreiche Unterbrechungen nach Fouls gestört. Es mangelte an Handlungsschnelligkeit. Sommer war zudem aufmerksam und rettete gegen Admir Mehmedi (57.).

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Die Chance des Schweizers gab aber die Richtung vor. Die Wölfe waren nun gefährlicher. Sommer musste sich beim Distanzschuss von Maximilian Arnold gewaltig strecken, den Nachschuss setzte Ridle Baku neben das Tor (62.).

Doch dann brachte VfL-Verteidiger Maxence Lacroix Torhüter Koen Casteels mit einem schwachen Rückpass in Probleme, Marcus Thuram eroberte den Ball und wurde vom VfL-Keeper gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hofmann nervenstark. Doch die Wölfe steckten nicht auf und kamen so noch zum verdienten Ausgleich.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)